Bittere Niederlage Stimmen zum Spiel VfL Osnabrück vs. SV Wehen Wiesbaden

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Osnabrück. Enttäuschung beim VfL nach der 1:3 Niederlage gegen Wiesbaden. Stimmen zum Spiel.

Stanislav Iljutcenko:

Wir machen heute ein Superspiel, und dann ist der erste Torschuss von Wehen drin. Wir sind trotzdem selbstbewusst in die zweite Halbzeit gegangen und haben nur auf ein Tor gespielt. Dass wir dann noch das Tor kriegen ist bitter. Wir hätten heute mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Das wäre hochverdient gewesen. Jetzt gibt’s nur eins: Mund abwischen, weitermachen und nach vorn schauen.

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Nicolas Feldhahn:

In der ersten Halbzeit haben wir Probleme gehabt, uns Chancen herauszuspielen. Wehen hatte auch nur eine Chance und macht das Tor – da waren die Wehener einen Tick effizienter. In der zweiten Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, und dann macht Wehen das 2:1. Ich bin ein bisschen sprachlos. Ich weiß nicht mal, ob der Schuss reingegangen wäre, wenn er nicht abgefälscht worden wäre. Vielleicht waren wir in der Szene auch noch ein bisschen zu grün hinter den Ohren. Aber man hat gegen Stuttgart und Wehen gesehen: Das sind Mannschaften, die oben stehen, und wir waren zum Teil auf Augenhöhe oder besser. Ich denke deshalb, dass wir positiv aus diesem Spiel rausgehen werden. Wir haben eine gute Leistung gezeigt. Wenn wir noch das 2:1 schießen, haben wir alles richtig gemacht. So macht Wehen das Tor. Fußball ist eben nicht immer gerecht.

Addy Menga:

Es war ein schönes Tor, aber wir haben leider verloren. Wir machen das 1:1 und wollten dann unbedingt weitermachen und haben nach vorne gespielt, und dann kriegst du so nen abgefälschten Ball. Das war einfach nur bitter. Wir sind alle geknickt, aber jetzt müssen wir nach vorne schauen, den Kopf wieder hoch nehmen und in Unterhaching drei Punkte holen.

David Pisot:

Wir waren in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und wir waren drauf und dran, selbst das 2:1 zu machen. Mit einem 1:1 hätte Wehen heute gut leben können. Das ist einfach bitter. Wir können außen die Flanke nicht verhindern, und dann kommt der Wehener in der 91. Minute aus 16 Metern zum Schuss – das darf uns nicht passieren. Das Tor war auf jeden Fall zu verteidigen, umso mehr sind wir jetzt enttäuscht. Wir brauchen mit Sicherheit einen Tag, um dieses Spiel zu verarbeiten, aber ab Donnerstag schauen wir nach vorn. Dann gilt unsere ganze Konzentration dem Spiel in Unterhaching. Wir müssen versuchen, nicht das Ergebnis von heute in den Vordergrund zu stellen, sondern uns auf die Leistung zu konzentrieren. Die war heute richtig gut, und das nehmen wir mit.


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