VfL-Spieler weist Schuld von sich Wirbel um Karikari und homophobe Äußerungen

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Jeremy Karikari Foto: ImagoJeremy Karikari Foto: Imago

Osnabrück. Jeremy Karikari, Defensivspieler des VfL Osnabrück, hat in den Diskussionen um das Coming-Out von Thomas Hitzlsperger für Wirbel gesorgt. In einem Facebook-Profil waren homophobe Äußerungen unter Karikaris Namen aufgetaucht.

Ein Bekannter von Karikari hatte sich kurz nach Hitzlspergers Coming-Out auf seiner Facebook-Profilseite zu dem Thema geäußert. Binnen Minuten entbrannte eine Diskussion, an der sich mehrere Nutzer des Netzwerkes beteiligten. Unter anderem auch ein Nutzer namens Jeremy Opoku Karikari. Zunächst schrieb er „Wusste von Day1 er ist Gay, in der kabine wussten es einige. Tabu neben mir, Schwuchtel!“, auf die Frage eines anderen Nutzers, was sein Eintrag bedeuten solle, antwortete er: „Schwul und zweikampf mit mir passt mir nicht, zu viel Körper Kontakt.“

Auf diese Einträge angesprochen bestätigte Karikari, dass sie zwar von seinem Account verfasst worden seien, allerdings nicht von ihm. Er habe mit mehreren Freunden zusammengesessen, als die Diskussion im Internet begann. Daraufhin habe einer seiner Freunde gefragt, ob er diese über Karikaris Profil kommentieren dürfe. Der VfL-Profi erlaubte es, ohne sich weiter darum zu kümmern, wie er versicherte.

Er selbst wolle sich nicht zu dem Thema äußern: „Ich habe keine Meinung dazu. Das interessiert mich null.“


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