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Flugblätter und Transparente NfdV mit Demo vor dem Osnabrücker Rathaus

Von Michael Schwager

<em>Dieses Flugblatt </em> verteilten die Fans vor dem Rathaus.Dieses Flugblatt verteilten die Fans vor dem Rathaus.

Osnabrück. Etwa 60 VfL-Fans haben am Dienstag vor dem Rathaus demonstriert. Sie wandten sich an die Ratsmitglieder, die am 11. Dezember über das Sale & Lease-back-Modell zur wirtschaftlichen Rettung des VfL abstimmen werden.

Die Demonstranten warben auf Transparenten („Ihr verkauft auch ein Stück Osnabrück“) und mit Flugblättern dafür, dass die Ratsmitglieder ihre Zustimmung nicht von einer Ausgliederung der Profifußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft abhängig machen sollen. Auf dem Flugblatt warnen die Unterzeichner („Mitglieder-Initiative NfdV, Fan-Szene und zahlreiche Mitglieder des VfL“) vor dem Einfluss „bisher unbekannter Investoren“ auf den Verein: „Nur ein e.V. gewährt den Mitgliedern demokratische Partizipation, größtmögliche Transparenz und die den VfL auszeichnende Identifikation mit Verein, Stadt und Region. Kein Investor kann das ersetzen.“ Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Frank Henning, sagte: „Ich halte es für ein Spiel mit dem Feuer, was die Gegner der Ausgliederung betreiben. Die Bereitschaft des Rates zur Zustimmung ist nur dann da, wenn es ein klares Signal zur Professionalisierung gibt, dazu gehören ein hauptamtlicher Geschäftsführer und die Ausgliederung.“ Für die CDU-Fraktion sagte Fritz Brickwedde: „Wir sind bereit, dem VfL zu helfen – aber wir bestehen auf einer Professionalisierung. Denn wir sind für das Geld aller Osnabrücker Steuerzahler verantwortlich.“