„Irgendwann erwischt es uns“ VfL-Kapitän Marc Heider: Das Tor war heute wie zugemauert

Etwas ratlos: VfL-Kapitän Marc Heider. Foto: osnapixEtwas ratlos: VfL-Kapitän Marc Heider. Foto: osnapix 

Osnabrück. Natürlich war die Enttäuschung groß, doch die VfL-Profis zeigten sich auch selbstkritisch und blickten sofort wieder nach vorne. Die Reaktionen.

So kennt man ihn, auch bei einer Niederlage geht er voran – und stellte sich als Erster den Medienvertretern: Und Marcos Álvarez wollte gar nicht nach irgendwelchen Entschuldigungen suchen: „Ich muss ganz klar den Elfmeter reinschießen, dann steht es 1:1 – und Großaspach hätte wahrscheinlich noch weniger stattgefunden.“ Der Osnabrücker Angreifer war natürlich enttäuscht und ärgerte sich über das eigene Teamverhalten: „Wir haben uns gerade in der ersten Halbzeit viel zu viel auf die Spielereien der Aspacher eingelassen – Rudelbildung, Rumgeschubse. So etwas brauchen wir nicht. Aber wir haben es zugelassen, in diesem Punkt müssen wir noch etwas reifen.“ Unterm Strich hätte der VfL an diesem Freitagabend wohl noch drei Stunden spielen können, „und wir hätten immer noch kein Tor gemacht, weil die Passqualität einfach nicht gestimmt hat“. Nach dem 0:1 habe sich das gesamte Team zu lange lähmen lassen. „Wir müssen das Spiel jetzt genau analysieren.“

Körber selbstkritisch

Ähnlich bewertete VfL-Kapitän Marc Heider das Spiel: „Diese Niederlage tut natürlich weh. Aber irgendwie war für uns heute das Tor wie zugemauert.“ Es sei ja klar gewesen, „dass es uns irgendwann erwischt“. Die Mannschaft dürfe sich nun nicht lange mit diesem 0:2 befassen. „Wichtig ist, dass wir die richtigen Schlüsse ziehen. Nächste Woche im Derby in Münster wollen wir wieder drei Punkte einfahren.“

VfL-Torhüter Nils Körber räumte in seiner Analyse gleich ein, dass er an diesem 8. Februar 2019 sicher nicht sein bestes Spiel abgeliefert habe: „Das 0:1 fiel aus dem Nichts. Aber der Vitzthum trifft den Ball unglaublich.“ Bei diesem Tor habe er wohl nicht so gut ausgesehen, „aber es ist schwer, die Hand hochzubekommen“. Unterm Strich sei diesmal das Glück nicht auf der Seite des VfL gewesen. „Dazu hat Großaspach die Partie extrem gut runtergespielt. Trotzdem: Wenn wir das 1:2 gemacht hätten, wäre plötzlich noch alles möglich gewesen.“


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