Vor dem Spiel gegen Osnabrück Rostocks Stürmer Marco Königs ist heiß auf den Aufstieg

Von Lennart Albers

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Will gegen Osnabrück wieder treffen: Marco Königs. Foto: osnapixWill gegen Osnabrück wieder treffen: Marco Königs. Foto: osnapix

Osnabrück. Es gibt aktuell kaum Mittelstürmer, die sich in den Strafräumen der 3. Liga so gut auskennen wie Marco Königs vom FC Hansa Rostock.

Der Ostseeclub ist der sechste Drittliga-Verein, für den der 28-Jährige seine Schuhe schnürt. 158 Drittliga-Partien und 37 Tore hat er bereits auf dem Konto. Mit seinen Qualitäten soll er die Rostocker nun zurück in die 2. Bundesliga führen. Ein Aufstieg fehlt dem Torjäger in seiner Chronik nämlich noch.

„Alter Bekannter“

Sein jetziger Trainer Pavel Dotchev nennt ihn „einen alten Bekannten, den ich aufgrund seiner ehrlichen Art schon immer sehr gemocht habe“. Unter Dotchev absolvierte Königs 2011 sein erstes Drittliga-Spiel für Preußen Münster. Über den SV Wehen Wiesbaden, Jahn Regensburg, Fortuna Köln und die Würzburger Kickers führte ihn sein Weg nun nach Rostock. In Würzburg spielte er zwar ein Jahr 2. Bundesliga, bekam jedoch kaum Einsatzzeiten und stieg schließlich mit den Kickers ab. Als ihn sein alter Trainer Dotchev nach Rostock holen wollte, musste der Mittelstürmer daher nicht lange überlegen. Von seinem neuen Verein ist er hellauf begeistert: „Es macht wahnsinnig Spaß, im stimmungsvollen Ostseestadion zu spielen. Von seiner Atmosphäre lebe ich.“ Mit bisher vier Treffern und drei Vorlagen ist seine Quote zwar noch ausbaufähig, doch Dotchev gibt seinem Schützling Zeit: „Er hat zwei Jahre wenig gespielt, da kann noch nicht alles rund laufen.“ Königs zeigt sich trotzdem ehrgeizig. Er will das junge, ambitionierte Hansa-Team führen und mit Toren vorangehen. Vor der Saison kündigte er an, zweistellig treffen zu wollen. „Ich denke, ich kann den Jungs viel mitgeben“, beschreibt er seine Aufgabe im Team. Dementsprechend wurmte ihn auch, dass er zuletzt bei der 0:1-Niederlage in Lotte blass blieb. „Das wird nächste Woche wieder anders aussehen. Da werde ich wieder einen machen“. Dann geht es für den Tabellensiebten am Montag gegen den Spitzenreiter VfL Osnabrück.

„Von Spiel zu Spiel…“

Die von Dotchev attestierte Ehrlichkeit bewies er übrigens auch, als er darauf angesprochen wurde, ob der Aufstieg sein Ziel sei. Mit etwas Zögern gab er zu: „Ja, klar wollen wir aufsteigen“. Auf den branchenüblichen Nachtrag wollte er aber nicht verzichten: „Wir müssen jetzt erst mal von Spiel zu Spiel und nicht ans Ende der Saison denken.“


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