Ohne Dercho, Riemann und Krasniqi VfL Osnabrück: Der nächste Streich auf der Ostalb?

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Samstag, 5. Mai 2012: Der VfL gewinnt 4:0 beim bereits feststehenden Zweitliga-Aufsteiger Aalen – und landet auf Platz sieben. Auf unserem Foto freuen sich (von links) Kevin Kampl, Elias Kachunga, Rouwen Hennings und Niels Hansen. Foto: osnapixSamstag, 5. Mai 2012: Der VfL gewinnt 4:0 beim bereits feststehenden Zweitliga-Aufsteiger Aalen – und landet auf Platz sieben. Auf unserem Foto freuen sich (von links) Kevin Kampl, Elias Kachunga, Rouwen Hennings und Niels Hansen. Foto: osnapix 

Osnabrück. Ring frei für den nächsten Streich der „VfL-Mentalitätsmonster“? Die Osnabrücker müssen an diesem Samstag (14 Uhr) beim VfR Aalen antreten. Und dabei geht es nicht nur um die Verteidigung der Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga…

Welches VfL-Personal ist auf der Ostalb dabei? Exakt die Spieler, die am vergangenen Montag im 18er-Kader gegen Uerdingen standen. Folglich also erneut ohne Alexander Dercho, Alexander Riemann und Kamer Krasniqi. „Das sind natürlich schwere Entscheidungen“, sagt VfL-Trainer Daniel Thioune. Aber es gebe halt auch kaum Gründe, nach dem Uerdingen-Spiel große Veränderungen vorzunehmen.

Wie schätzt der VfL-Coach den Gegner ein? Dass die Aalener derzeit mit 13 Punkten auf Platz 18 rangieren, ist für Thioune kaum relevant. „Der Gegner nimmt nicht die Position ein, die man erwartet hat.“ Das 4:1 der Aalener vor Wochen gegen Preußen Münster sollte Warnung genug sein.

Und was erwartet Thiounes Kollege? „Jeder Lauf hat einmal ein Ende, und jede Serie reißt irgendwann. Wir werden alles dafür tun, dass die Serie des VfL an diesem Samstag in der Ostalb-Arena reißen wird“, sagt VfR-Trainer Argirios Giannikis. Klar, die Aalener wollen dem VfL die erste Auswärtsniederlage der Saison zufügen. Ein Dreier dürfte auch dem Coach des VfR erst mal wieder Luft verschaffen. Hinter den Kulissen soll es rumoren, die Aalener holten aus den letzten vier Liga-Spielen nur zwei Punkte.

Was verrät die Statistik? Dass der VfL erst einen Sieg in Aalen einfahren konnte – und zwar am letzten Spieltag der Saison 2011/12. Die Osnabrücker gewannen durch drei Tore von Elias Kachunga und einen Treffer von Rouwen Hennings deutlich mit 4:0. Allerdings gegen einen Gegner, der schon als Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststand – und dementsprechend in Feierlaune war.

Gibt es sonst noch etwas? Ja. „Desto erfolgreicher, desto mehr Freizeit“, lautet ein weiteres von Thioune ausgegebenes Motto. Weitere Details dazu will er aber erst nach dem Spiel verraten. Ansonsten? Machten die VfL-Profis am Freitagmittag auf dem mehr als 500 Kilometer langen Weg nach Aalen Zwischenstation beim 1. FC Schweinfurt 05, um dort das Abschlusstraining zu absolvieren.

So könnten sie spielen. Grafik: NOZ/Wilke

Und wie geht’s nun aus? Auch mehr als sechs Jahre später gelingt dem VfL kein weiterer Sieg auf der Ostalb. Dennoch bleiben die Osnabrücker nach einem 1:1 Spitzenreiter. Ob das den Spielern mehr Freizeit beschert?


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