Mittelfeldspieler des VfL Osnabrück Danneberg: Mir haben auch die Argumente gefehlt

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Auf seinen nächsten Einsatz in der Startelf hofft Tim Danneberg vom VfL Osnabrück, hier im Duell mit Uerdingens Tanju Öztürk, am Samstag beim VfR Aalen. Foto: imago/Noah WedelAuf seinen nächsten Einsatz in der Startelf hofft Tim Danneberg vom VfL Osnabrück, hier im Duell mit Uerdingens Tanju Öztürk, am Samstag beim VfR Aalen. Foto: imago/Noah Wedel

Osnabrück. Tim Danneberg spürt sie wieder, die Leichtigkeit des Seins. „Ich bin selten mit mir zufrieden, aber das Tor hat mir extrem gutgetan“, sagt der Mittelfeldspieler des VfL Osnabrück, der beim 2:1 gegen Uerdingen den wichtigen Ausgleich per Direktabnahme von der Strafraumgrenze erzielt hatte. „In der vergangenen Saison wäre der Schuss wahrscheinlich über die Tribüne gegangen“, sagt der 32-Jährige. Aber in dieser Saison haben die Lila-Weißen einen Lauf.

Danneberg, der Rekordspieler der 3. Liga, hat in dieser Saison noch nicht so viel dazu beigetragen – zumindest noch nicht so viel, wie er es gerne getan hätte. Elf Einsätze stehen in seiner Bilanz. Dabei wurde er sechsmal eingewechselt, dreimal ausgewechselt. „Die Phase war sicher nicht so einfach, aber ich habe sie angenommen und akzeptiert“, sagt Danneberg, der einsieht: „Die Mannschaft hat unter Beweis gestellt, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit auf dem Platz stehen. Da haben mir auch die Argumente gefehlt.“

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„Hart arbeiten und auf mich aufmerksam machen“

Er resignierte nicht, sondern wartete geduldig, bis seine Chance kam. „Was bleibt mir anderes übrig? Ich muss hart arbeiten und den Trainer aufmerksam machen, dass ich auch noch da bin und gewillt bin, nicht nur außerhalb, sondern auch auf dem Platz zu helfen“, sagt Danneberg: „Wenn es mir – unabhängig vom Tor – so gelingt wie am Montag, kann das auch einen Spieler in meinem Alter noch beflügeln.“

Danneberg: Ich will immer mehr

„Alle, die ins Spiel gekommen sind, haben gezeigt, dass sie zu Recht auf dem Feld stehen“, sagt Trainer Daniel Thioune. Das gilt auch für Danneberg, der am Samstag in Aalen erneut Ulrich Taffertshofer (Muskelfaserriss) ersetzen könnte. „Ich bin keiner, der zufrieden ist, sondern immer mehr will“, sagt Danneberg und brennt auf seinen sechsten Startelfeinsatz, „das versuche ich dem Trainer zu zeigen, und dann hoffe ich, dass ich auch am Wochenende wieder auf dem Platz stehe.“


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