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Tigges‘ halber Trikottausch mit Drobny Werder-Oldie Pizarro macht die wartenden Fans glücklich

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Wünsche erfüllt: Claudio Pizarro (rechts) machte Fotos mit den wartenden Fans und gab Autogramme. Foto: Johannes KapitzaWünsche erfüllt: Claudio Pizarro (rechts) machte Fotos mit den wartenden Fans und gab Autogramme. Foto: Johannes Kapitza 

jka/sfe Osnabrück. Fast schien es, als würde Claudio Pizarro viel Kredit verspielen, als er aus der Kabine direkt in die hinterste Reihe des Werder-Busses strebte. Aber dann kehrte der 40-Jährige mit breitem Grinsen wieder zurück und genoss die „Pizarro, Pizarro“-Rufe der Fans am Stadionzaun. Fleißig gab er Autogramme, machte Selfies und damit die wartenden Fans glücklich.

Nicht alle hatten so viel Glück. „Davy, Trikot“ war die knappe Forderung eines jungen Fans, als Davy Klaassen nach seiner Auswechslung in die Kabine ging. Der Niederländer deutete auf den dicken Verband an seiner Hand und winkte ab.

Werder-Profis nach Abpfiff schnell in der Kabine

Werder-Trainer Florian Kohfeldt schickte sein Team nach Abpfiff noch zum Gästeblock. Danach zog es die Bundesligaprofis schnell in die Kabine. So gab es im Stadion den größten Applaus für die VfL-Spieler, die beim Auslaufen eine Stadionrunde auf dem Rasen drehten.

Autogramme von Kohfeldt, Klaassen und das Trikot von Sahin

Kohfeldt verabschiedete sich nicht nur winken von den eigenen Fans, sondern gab noch Autogramme. Später am Zaun, als der Bus schon fast abfahrbereit war, erfüllte der Trainer weitere Fan-Wünsche in Form von Unterschriften und Fotos. Auch Klaassen, der nicht mit dem Bus heimfuhr, sondern sich im Auto auf den Weg in die niederländische Heimat machte, schrieb noch einige Autogramme auf dem Weg durch die Fans. Als der Bremer Bus Punkt 21 Uhr das Stadiongelände verließ, waren viele Werder-Fans genauso glücklich wie eine VfL-Helferin in den Katakomben, der Nuri Sahin sein Trikot geschenkt hatte.

Tigges‘ halber Trikottausch mit Drobny

VfL-Spieler Steffen Tigges nahm das Trikot von Bremens Torwart Jaroslav Drobny mit nach Hause. „Es hat sich so ergeben“, sagte Tigges. Angesichts der Tatsache, dass mit Schlusspfiff nicht mehr viele Werder-Profis der ersten Reihe auf dem Feld standen, war der Torwart einer der prominentesten. „Das ist ein Mann mit sehr viel Bundesligaerfahrung. Das Trikot ist eine schöne Erinnerung“, kommentierte Tigges den Trikottausch, der unvollendet blieb, denn sein eigenes Dress trug Tigges noch selbst am Körper. „Das wollte er, glaube ich, nicht haben“, sagte der 20-Jährige mit einem Schmunzeln.


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