Schlusslicht der 3. Liga Eintracht Braunschweig trennt sich von Pedersen und holt Schubert

Von Sportredaktion

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Braunschweig . Lange hatte sich Eintracht Braunschweig hinter seinen Trainer Henrik Pedersen gestellt. Am Mittwochmorgen teilte der Fußball-Drittligist die Trennung vom 40-Jährigen und seinem Co-Trainer Enric Valles Egido mit. Neuer Coach des Zweitliga-Absteigers ist André Schubert.

Pedersen hatte das Amt erst am 30. Mai 2018 übernommen. Mit nur acht Punkten und einem Sieg aus den ersten elf Spielen steht der mit großen Ambitionen gestartete Club auf dem letzten Tabellenplatz. Zuletzt hatte die Mannschaft nach 70 überzeugenden Spielminuten im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte (2:2) noch eine verdiente 2:0-Führung in letzter Minute verspielt. „Wir haben innerhalb des Aufsichtsrates viel diskutiert und abgewogen, denn uns fiel diese Entscheidung nicht leicht“, teilt die Eintracht auf ihrer Homepage mit: „Wir sind mit Henrik Pedersen, den wir sowohl fachlich als auch menschlich sehr schätzen, einen kompletten Neuanfang gegangen und wir haben phasenweise das Potenzial gesehen, das in der Mannschaft steckt.“ Leider habe dieses Potenzial nicht konstant abgerufen werden können. „Die negativen Ergebnisse und das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz haben uns dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen.“ Schließlich gehe es um die sportliche Zukunft des Gesamtvereins und die Existenz in der 3. Liga.

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Der neue Trainer Schubert tritt das Amt am morgigen Donnerstag die Nachfolge an. Zuletzt war der 47-Jährige von September 2015 bis Dezember 2016 Trainer von Borussia Mönchengladbach. Zuvor stand Schubert, der sich mit dem Zweitligaaufstieg mit dem SC Paderborn im Mai 2009 in der Relegation gegen den VfL Osnabrück einen Namen im deutschen Profifußball gemacht hatte, beim DFB (deutsche U15) und beim FC St. Pauli unter Vertrag.

Sein erstes Punktspiel mit Braunschweig bestreitet Schubert nach der Länderspielpause am Samstag, 20. September (14 Uhr), bei 1860 München. Sechs Tage später steht das Freitagabend-Heimspiel (19 Uhr) gegen den VfL Osnabrück auf dem Programm.

„André Schubert hat uns in persönlichen Gesprächen mit dem Aufsichtsrat, bei denen auch Tobias Rau dabei war, überzeugt. Es freut uns, dass wir mit ihm einen erfahrenen Trainer verpflichten konnten, der Mannschaften bereits sehr erfolgreich aus schwierigen Situationen hinaus und in eine erfolgreiche Zukunft geführt hat. Er kennt die 3. Liga, weiß sehr genau um unsere aktuelle sportliche Lage und worauf es im Abstiegskampf ankommt“, lässt der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel auf der Vereinshomepage mitteilen.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe bei der Eintracht“, teilt dort Schubert mit. „Unser oberstes Ziel ist es zunächst, dass die Mannschaft sich schnell stabilisiert und in der Tabelle in sichere Regionen klettert. Dafür müssen wir nun gemeinsam in allen Bereichen intensiv arbeiten“, ergänzt der neue Coach.


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