Schiller genießt das Vertrauen „Álvas“ Geburtstagsgäste – und fast hätte er sich selbst beschenkt

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Kein Tor als Geschenk: Marcos Álvarez. Foto: imago/WorschKein Tor als Geschenk: Marcos Álvarez. Foto: imago/Worsch 

Jena Er musste nach Spielende zahlreiche Hände schütteln: Alle wollten Marcos Álvarez gratulieren. Der Mittelstürmer feierte seinen 27. Geburtstag. Seine Verwandten waren extra aus Frankfurt angereist.

„Ich hoffe, dass ich jetzt niemanden vergesse: Alle sind sie hier. Opa, die Tante, der Onkel, die Cousine, meine Schwester, meine Freundin, Mutter und Vater.“ Und „Álva“ hätte gerne gerade diesen speziellen Gästen ein besonderes Tor zum Geburtstag geschenkt. „Fast wäre es mir ja auch gelungen“, spielte der Mittelstürmer nach Spielende auf seinen Freistoß an, der in der ersten Halbzeit an den Außenpfosten knallte.

Immerhin durfte Álvarez zum ersten Mal das Team als Kapitän aufs Spielfeld führen, weil Marc Heider angeschlagen auf der Bank Platz nehmen musste. „Das habe ich schon als eine besondere Ehre empfunden. So etwas beflügelt besonders.“

Von Cheftrainer Daniel Thioune bekam der Jubilar die Erlaubnis, mit seinen Verwandten nach dem Spiel noch etwas essen zu gehen. „Ich fahre dann am Abend wieder zurück nach Osnabrück, um morgen Vormittag wieder beim Training zu sein.“

Auch Innenverteidiger Felix Schiller genoss den mit einem Punktgewinn abgeschlossenen Arbeitstag. „Es war schön, heute endlich mal über die volle Distanz zu spielen“, sagte der 28-Jährige, „bisher stand ich in der Liga ja nur gegen 1860 München von Anfang an auf dem Platz – und in dem Spiel habe ich dann noch die Rote Karte gesehen.“

Er sei dankbar, dass die Mannschaft und das Trainerteam weiterhin sportlich auf ihn setzten. „Das ist ein gutes Gefühl. Und dieses Vertrauen möchte ich weiter zurückzahlen.“ Er hoffe nun, dass er verletzungsfrei bleibe und dem Team in den nächsten Wochen helfen könne. „Heute geht das 0:0 in Ordnung. Wir haben nicht zwei Punkte verloren.“


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