Mit vielen Fragezeichen nach Jena Einsatz von Ouahim und Trapp beim VfL Osnabrück fraglich

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Nach dem Sieg gegen Fortuna Köln reist der VfL Osnabrück mit einigen personellen Sorgen zum Spiel in Jena. Foto: Helmut KemmeNach dem Sieg gegen Fortuna Köln reist der VfL Osnabrück mit einigen personellen Sorgen zum Spiel in Jena. Foto: Helmut Kemme 

Osnabrück. Die Reise zum FC Carl Zeiss Jena wird für die Drittliga-Fußballer des VfL Osnabrück eine Fahrt ins Ungewisse. Vor dem Spiel am Sonntag (13 Uhr) muss Trainer Daniel Thioune ein kniffliges Personalpuzzle lösen.

Nach einer Trainingseinheit auf der Illoshöhe (10 Uhr) tritt der VfL an diesem Samstag die Fahrt nach Jena an. „Ich kann nur spekulieren und muss den Samstag abwarten, um zu wissen, wer mitfährt“, sagte Thioune am Freitag.

Hier geht es am Sonntag zum Ticker aus Jena

Wie gravierend sind die Ausfälle? Bei Konstantin Engel erhärtete sich der befürchtete Verdacht eines Muskelfaserrisses. Der 30-Jährige, der für den weiter verletzten Alexander Dercho als Linksverteidiger eingesprungen war, fällt vorerst aus. Als Anhaltspunkt: Torwart Nils Körber fehlte mit gleicher Diagnose drei Wochen. Youngster Felix Agu könnte – wie gegen Köln – für Engel auflaufen, ist aber eigentlich hinten rechts zuhause. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Maurice Trapp einen Infekt zugezogen hat. Er setzte am Freitag vorsichtshalber aus. Da waren es gute Nachrichten, dass Bashkim Renneke (nach grippalem Infekt) und Felix Schiller (nach Stauchung im Knie) auf dem Wege der Besserung und einsatzbereit sind.

Weiterlesen: Ausfälle in der Abwehr machen VfL Sorgen

Wie sieht es sonst personell aus? Bei Anas Ouahim kam zur gereizten Achillessehne ein grippaler Infekt hinzu. „Wenn es ihm Samstag ähnlich wie am Freitag geht oder schlechter, wird er die Reise nicht antreten“, sagt Thioune. Marc Heider setzte mit einem geschwollenen Sprunggelenk weiter im Training aus, könnte aber am Sonntag zum Einsatz kommen, hofft der Trainer.

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Wie geht VfL mit den Personalsorgen um? Thioune muss angesichts der Fragezeichen personell und taktisch flexibel denken. „Als Trainer möchte man hinten natürlich wenig tauschen“, sagt er. Adam Sušac und Maurice Trapp hatten die Innenverteidigung zuletzt sicher zusammengehalten.

„Jetzt müssen mal die Jungs aus der zweiten Reihe ran, die noch frisch und unbelastet sind“, hatte Thioune nach dem Sieg gegen Köln gesagt. Offensiv habe er „keine Bauchschmerzen, fünf Spieler auf den Platz zu stellen, die Qualität haben“. Steffen Tigges und Sebastian Klaas stehen bereit. Alexander Riemann und Marcos Álvarez sind Kandidaten für die Startelf, aber auch Luca Pfeiffer und Etienne Amenyido „brennen auf einen Einsatz“, sagt Thioune. Um kurzfristig reagieren zu können, sollen 20 Spieler mit nach Jena fahren, aus denen am Sonntag der 18er-Kader benannt wird.

Was ist von Jena zu erwarten? Nach ordentlichem Start blieb der FCC zuletzt vier Spiele in Folge ohne Sieg. Trotzdem zählt Thioune die Jenenser „zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Sie versuchen immer, fußballerische Lösungen zu finden. Man darf Jena nicht ins Spielen kommen lassen.“

War sonst noch was? Am Freitagabend war Thioune in der Regionalliga zu Besuch: Er beobachtete den BSV Rehden, der am kommenden Mittwoch im NFV-Pokal nächster VfL-Gegner ist, beim Spiel in Egestorf.

So könnten sie spielen: Carl Zeiss Jena gegen den VfL Osnabrück. Grafik_ Neue OZ

Und wie geht‘s nun aus? Angesichts der Personalprobleme ist der VfL mit einem 1:1 gut bedient.


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