Stimmen nach der 0:1-Niederlage VfL-Trainer Thioune: Wir sind nicht der verdiente Verlierer

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Der VfL-Kreis nach der 0:1-Niederlage. Foto: KemmeDer VfL-Kreis nach der 0:1-Niederlage. Foto: Kemme 

Osnabrück. Hängende Köpfe auf Osnabrücker Seite, glückliche Gesichter bei den Karlsruhern. Die Stimmen zur 0:1-Niederlage des VfL Osnabrück gegen den Karlsruher SC.

Daniel Thioune, Trainer des VfL Osnabrück: „Meine Mannschaft hat die Partie richtig gut angenommen. Der Gegner hatte große Probleme mit unserer Spieleröffnung. Nur mit dem letzten Ball waren wir nicht sauber genug. Insofern hatten wir nur wenige Möglichkeiten. Wir waren in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft, ohne daraus Kapital zu schlagen. Nach der Pause wollten wir geduldig weiterspielen. Auch wenn der Trick zum 0:1 alt ist – aber er war gut umgesetzt. Wir hatten durchaus auch noch einige Abschlussaktionen aus dem Spiel heraus. Hier war heute mehr drin. Unterm Strich ärgere ich mich über das Standard-Gegentor. Wir sind heute nicht verdiente Verlierer, sondern Karlsruhe eher der glückliche Sieger.“

Alois Schwartz, Trainer des Karlsruher SC: „Die erste halbe Stunde haben wir gut gegen den Ball gespielt, aber nicht gut mit dem Ball. Wir waren nicht mutig genug. Dadurch hatte der VfL viel Ballbesitz, bei dem aber auch nichts herauskam. Letztendlich waren auf beiden Seiten wenige Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit waren wir mutiger und zielstrebiger nach vorne. Der Knotenlöser war ein Standard. Es war ein alter Trick, aber er hat funktioniert. Danach hatten wir weitere Möglichkeiten. Osnabrück war nur gefährlich durch Standards, ansonsten habe ich vom VfL nichts aus dem Spiel heraus gesehen. Jetzt gilt es, den Fokus auf Uerdingen zu legen.“

Anas Ouahim, VfL-Mittelfeldspieler: „Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief. Wir haben ein gutes Spiel und haben dann so ein blödes Standard-Tor bekommen. Bis zum Sechzehner haben wir gut gespielt, dann sind wir aber nicht mehr zu den zwingenden Torchancen gekommen. Daran müssen wir arbeiten. Verdient hätten wir heute auch den Sieg, nicht nur den Ausgleich. Aber was soll‘s. In drei Wochen fragt da keiner mehr nach.“

Marcos Álvarez, VfL-Stürmer: „Herzlichen Glückwunsch an den Schiedsrichter. Es waren viele Fehlentscheidungen dabei, die das Spiel beeinflusst haben. Damit will ich aber nicht unsere Niederlage begründen. Spielerisch haben wir heute mehr gezeigt als der KSC. Insofern ist die Niederlage schon sehr bitter und unnötig. Wir hätten wenigstens einen Punkt behalten müssen.“


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