Erst gegen BVB, dann gegen Kiel VfL will gegen Dortmunder Stars nicht nur Sparringspartner sein

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Letzter BVB-Test in Osnabrück: Am 22. Juli 2014 zogen Jürgen Klopp (rechts) und die Borussia (mit Stars wie Immobile und Aubameyang) kurz vor dem Saisonstart 13000 Zuschauer an. Das Spiel endete 1:1. Foto: Fotostand/GelhotLetzter BVB-Test in Osnabrück: Am 22. Juli 2014 zogen Jürgen Klopp (rechts) und die Borussia (mit Stars wie Immobile und Aubameyang) kurz vor dem Saisonstart 13000 Zuschauer an. Das Spiel endete 1:1. Foto: Fotostand/Gelhot

Osnabrück. Donnerstags gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund an der Bremer Brücke, freitags im Landkreis Stade gegen den Zweitligisten Holstein Kiel. Kein unattraktives Programm, was der Fußball-Drittligist VfL Osnabrück in der Länderspielpause absolviert…

Warum der BVB? Da konnte der VfL nicht „Nein“ sagen. Dortmunds Coach Lucien Favre ließ die Mitglieder seines Organisationsstabs bei Lothar Gans anfragen, ob am Donnerstag dieser Woche ein Testspiel in Osnabrück möglich sei. Das VfL-Urgestein suchte sofort den Kontakt zur sportlichen Leitung – und der Termin wurde schnell bestätigt: Donnerstag, 19 Uhr, Bremer Brücke. (So kommen Sie an Tickets für das Spiel)

Wird gegen Kiel trotzdem gespielt? Ja – und zwar bereits am nächsten Tag, also am Freitag um 12.30 Uhr im Stadion am Auetal in Ahlerstedt (Landkreis Stade). Die Partie gegen die „Störche“ wurde schon vor dem Dortmund-Spiel vereinbart. „Und mein Kader ist derzeit relativ gesund, sodass wir beide Partien mit Freude angehen können“, sagt VfL-Cheftrainer Daniel Thioune.

Welche Stars bringt Dortmund mit? Es werden einige klangvolle Namen zu Gast in Osnabrück sein. Oder wie es Thioune formuliert: „Dortmund bringt einige Profis mit, die meine jungen Spieler nur von der FIFA-Play-Station kennen.“ Denn obwohl Stars wie Marco Reus, Axel Witsel, Raphael Guerreiro, Abdou Diallo, Manuel Akanji, Achraf Hakimi oder Jadon Sancho für ihre jeweiligen Nationalteams im Einsatz sind, hat Favre noch zahlreiche weitere Hochkaräter zur Verfügung – zum Beispiel Mario Götze, Roman Bürki, Marwin Hitz, Paco Alcácer, Shinji Kagawa, Marcel Schmelzer, Christian Pulisic, Thomas Delaney, Julian Weigl oder Maximilian Philipp.

Sind gegen Dortmund alle Tribünenbereiche geöffnet? Ja, nur die Kindertribüne bleibt geschlossen. Nach Angaben des VfL gelten für den Donnerstag folgende Eintrittspreise: Sitzplatzkarten für die Nordtribüne und Südtribüne kosten 20 Euro für Vollzahler, 15 Euro für ermäßigungsberechtigte Personen sowie zehn Euro für Kinder (Dauerkartenbesitzer zahlen jeweils zwei Euro weniger). Stehplatztickets für die Westkurve, den „Affenfelsen“ und die Ostkurve kosten zehn Euro für Vollzahler, acht Euro für ermäßigungsberechtigte Personen und fünf Euro für Kinder (Dauerkartenbesitzer zahlen jeweils einen Euro weniger). Karten im Vorverkauf sind im Fanshop an der Bremer Brücke, im L&T Sporthaus, in den externen Vorverkaufsstellen sowie im Online-Shop des VfL erhältlich.

Ist das Spiel gegen Kiel auch öffentlich? Ja. Allerdings wird die Partie gegen den Zweitligisten am Freitag auf der Anlage der Spielvereinigung Ahlerstedt/Ottendorf bereits um 12.30 Uhr angepfiffen. Tickets für dieses Spiel sind nur an der Tageskasse erhältlich. Die Karten kosten einheitlich fünf Euro (ermäßigt 2,50 Euro).

Wie plant der VfL-Trainer für die beiden Spiele? „Wir wollen nicht nur Sparringspartner sein“, sagt Thioune. Und wenn ein Team wie Dortmund seine Visitenkarte an der Bremer Brücke abgebe, dann solle der Bundesligist anschließend auch einen starken Gastgeber in Erinnerung behalten. An beiden Tagen stelle er sich jeweils eine Mischung aus „erster Elf und Reservisten“ vor, so dass nicht nur Neuzugang Alexander Riemann an beiden Tagen auflaufen werde. Mit dabei sei auch wieder Sebastian Klaas, der seit Tagen wieder unter voller Belastung trainiere. Denkbar sei ebenso, dass Alexander Dercho zumindest gegen Kiel wieder etwas Einsatzzeit erhalte. Dagegen wird Torhüter Nils Körber fehlen: Der Torwart hat sich im Spiel in Halle einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen, wie am Montag eine MRT-Untersuchung ergab. Damit dürfte der Keeper auch im nächsten Heimspiel gegen Karlsruhe ausfallen. Marcos Álvarez, der in Halle mit einem dicken Knöchel vom Platz humpelte, soll an diesem Dienstag wieder ins Training einsteigen.


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