Muskelverletzung bei Körber VfL-Profi Álvarez: Vier Freistoßtreffer in fünf Spielen

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Fassungslos über seine Freistoß-Serie: Marcos Álvarez in Halle. Foto: imago/EibnerFassungslos über seine Freistoß-Serie: Marcos Álvarez in Halle. Foto: imago/Eibner 

Halle Allmählich wird’s ihm selbst unheimlich. In den letzten fünf Pflichtspielen gelangen Marcos Álvarez vier Tore aus Freistößen, die er direkt verwandelte. Beim 1:1 in Halle hatte der Treffer für den Profi des VfL Osnabrück allerdings einen hohen Preis.

„Ich habe einen Flow, es läuft einfach“, sagte der Stürmer, der in dieser Saison noch keinen Treffer aus dem Spiel heraus erzielt hat.

Mit dem sanften Spott der Kollegen kann „Alva“ gut leben und erzählt schmunzelnd: „Die Jungs sagen schon: Lass uns mal Freistöße holen – anders trifft Alva ja nicht…“ In der Nachspielzeit zum 2:2 gegen München 1860, im NFV-Pokal zum 1:0 in Oldenburg, gegen Münster zum vorentscheidenden 2:0 – und nun die Führung in Halle: Seine Kunstschüsse sind nicht nur schön, sondern auch wertvoll. (Der Spielbericht: VfL Osnabrück holt ein 1:1 in Halle dank Kunstschütze Alvarez)

MRT-Untersuchung am Montag

Der Preis für den Treffer war hoch: Die Blessur nach dem Foul von Jan Washausen war so stark, dass es nicht mehr weiterging; Álvarez humpelte vom Platz. Am Sonntag gab es leise Entwarnung: Unter dem Vorbehalt der MRT-Untersuchung am Montag geht Trainer Daniel Thioune davon aus, dass der 26-Jährige am Dienstag ganz normal im Mannschaftstraining dabei ist. (Weiterlesen: Torwart Nils Körber und Torschütze Marcos Alvarez mussten aufgeben)

Muskelverletzung bei Körber

Das wird Nils Körber nicht möglich sein, doch die Muskelverletzung im Oberschenkel ist dennoch wohl nicht so schwer wie befürchtet; auch hier steht eine Untersuchung aus. Der formstarke Torwart hatte sich die Verletzung Mitte der ersten Halbzeit zugezogen, die Beschwerden beim Schlagen langer Bälle wurden größer. „Wir wollten schon vor der Pause handeln, aber dann hat er sich durchgeschleppt“, sagte Thioune. So konnte Spezialcoach Rolf Meyer in der Pause Philipp Kühn optimal auf seinen Einsatz vorbereiten. Der löste seine Aufgabe nahezu fehlerfrei, war auf Anhieb da und zeigte zwei starke Paraden.


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