Das sagen die Osnabrücker nach dem 1:1 in Halle VfL-Kapitän Marc Heider: Jeder reißt sich für den anderen den Hintern auf

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Halle. Nach dem 1:1 beim Halleschen FC atmeten die Spieler des VfL Osnabrück zunächst mal tief durch. Bis zur letzten Sekunde mussten sie um den ersten Punktgewinn in Halle seit über fünf Jahren bangen. Hier die Stimmen aus der Mixed Zone und aus der Pressekonferenz.

Daniel Thioune, Trainer des VfL Osnabrück: „Wir haben mit einem guten Gefühl nach Hause, denn hier in Halle etwas mitzunehmen fällt nicht nur uns, sondern jedem Gegner schwer. Wir haben es zunächst gut geschafft, den Gegner vom Tor fernzuhalten, haben selbst nach vorn zu wenig auf die Reihe gekriegt. Dass wir spielerisch mehr können, wissen wir; das Tor von Alva war quasi unsere einzige richtige Torchance. Die Phase danach, als die Halleners sich immer mehr öffneten, hätten wir besser nutzen müssen. Aber die Mannschaft hat sich wieder richtig reingeworfen, jeder hat alles aus sich herausgeholt. Deshalb kann ich mit diesem Unentschieden sehr gut leben; ich finde, dass der Punktgewinn nicht unverdient ist.“ (Hier lesen Sie den Spielbericht)

Torsten Ziegner, Trainer des Halleschen FC: „Wir müssen noch an vielen Dingen arbeiten, aber ich bin mit dem Spiel und dem Ergebnis nicht unzufrieden oder gar enttäuscht. Leistung und Aufwand haben gestimmt, und das gegen einen starken Gegner, der uns wenig Möglichkeiten gelassen hat, zu gefährlichen Szenen zu kommen.“

Marc Heider, Kapitän des VfL Osnabrück: „Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen starken Gegner. Wir haben uns gut ins Spiel hineingearbeitet, auch wenn nicht alles so funktioniert hat, wie wir uns das vorgenommen hatten. Der Verlust des ersten Platzes spielt nicht die große Rolle; das, was zählt ist, dass wir noch ungeschlagen und wie sich hier jeden für den anderen den Allerwertesten aufreißt.“

Maurice Trapp, Innenverteidiger des VfL: „Es war auf jeden Fall ein glücklicher Punktgewinn. Die erste halbe Stunde war ausgeglichen, dann war Halle am Drücker. Nach dem wunderschönen Freistoß von Alva konnten wir die Führung leider nicht lange genaug halten. Spielerisch hat was gefehlt, aber wie hier kämpferisch dagegen gehalten haben, konnte sich sehen lassen.“

Konstantin Engel, Außenverteidiger des VfL: „Ein ganz hartes Stpück Arbeit. Wir mussten hinten immer aufmerksam sein und stabil stehen, mussten vorne früh anlaufen. Dafür haben wir uns mit der Führung belohnt, aber es hat nicht gereicht. Doch damit kann man zufrieden sein.

Bashkim Renneke, Gegenspieler von Manu: „Glücklich? Glücklich wäre es gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Ich kannte Manu schon aus der letzten Saison, ein großes Talent, ein sehr wendiger, gefährlicher Spieler. In der ersten halben Stunde hatte ich ihn ganz gut im Griff, danach hat er unsere Lücken zweimal blitzschnell genutzt. In der zweiten Halbzeit hat er die Seiten gewechselt, auch Koka Engel hat es gut gemacht gegen ihn, aber ganz aus dem Spiel nehmen kannst du ihn wohl nicht.“

Marcos Alvarez, Kunstschütze des VfL: „Die Jungs witzeln manchmal schon: Wir müssen Freistöße rausholen, anders trifft der Alva ja nicht... Spaß beiseite: Ich habe einen Lauf, einen Flow, deshalb freut es mich, dass es schon wieder geklappt hat. Ja, ich habe mich über den Schiedsrichter geärgert, weil er fast nie ein Foul gegen mich gepfiffen hat – bis zu dem Freistoß. Aber das muss ich abhaken und mein Temperament zügeln. Wir haben wieder eine starke kämpferische Leistung geboten, sind immer noch ungeschlagen – wer fragt dann noch lange, ob das Unentschieden verdient war oder nicht?“


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