Vor dem Derby gegen Münster VfL Osnabrück: Fragezeichen hinter Engel und Amenyido

Von Alexander Pestkowski

Meine Nachrichten

Um das Thema VFL Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Bastelt an seiner Anfangsformation gegen Münster: VfL-Trainer Daniel Thioune. Foto: osnapixBastelt an seiner Anfangsformation gegen Münster: VfL-Trainer Daniel Thioune. Foto: osnapix

Osnabrück. Vor dem Derby gegen Preußen Münster sieht die Personalsituation beim VfL Osnabrück entspannt aus. Trainer Daniel Thioune kann für das Spiel am Samstag (14 Uhr) fast aus dem Vollen schöpfen.

Nach Angaben von Thioune klagt Konstantin Engel seit Dienstagvormittag über muskuläre Probleme – und habe deswegen am Mittwoch nicht trainieren können. Etienne Amenyido habe aktuell mit einer Mandelentzündung zu kämpfen. Der Youngster habe Dienstag und Mittwoch nicht an den Übungseinheiten teilgenommen, solle aber am Donnerstag wieder ins Training einsteigen. Schließlich plagten auch Furkan Zorba muskuläre Probleme. Der Profi auf dem „VfL-Abstellgleis“ könne derzeit nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.

Klaas wieder voll dabei

Seit gut einer Woche befindet sich dagegen Sebastian Klaas wieder im Mannschaftstraining. Laut Thioune freut sich der Mittelfeldmann, nach seinem Halswirbelburch wieder auf dem Platz zu stehen und Einheiten mit der Mannschaft zu absolvieren. „Er scheut sich nicht, in die Zweikämpfe zu gehen, für das Spiel am Wochenende ist er aber noch keine Option.“

„Nicht ganz so viel falsch gemacht“

Von den Spielern, die in den vergangenen Wochen von VfL-Trainer Thioune das Vertrauen für die Startelf geschenkt bekommen haben, sind somit alle – bis auf Engel mit Fragezeichen – an Bord. Kein Grund also für eine personelle Rotation? „In den letzten vier, fünf Spielen haben die 18, die ich nominiert habe, nicht ganz so viel falsch gemacht. Die Reservisten drücken von hinten. Da muss sich jeder Woche für Woche behaupten, um einen Platz im Kader zu finden“, erklärte Thioune in der Pressekonferenz am Donnerstagmittag.

Pfeiffer überzeugte im Testspiel

Im Testspiel gegen Wattenscheid 09 überzeugte jüngst noch Luca Pfeiffer, der sich doppelt als Torschütze auszeichnete und seinen Namen somit als Kandidat für die erste Elf ins Spiel brachte. Auf Nachfrage, wie er die Entwicklung von Pfeiffer sehe, antwortete Thioune: „Wir wollen das Ganze nicht überbewerten, weder in die eine noch in die andere Richtung. Luca kommt aus der schweren Verletzung, man sieht natürlich noch Rückstände bei ihm. Er entwickelt sich aber Woche für Woche und hat den nächsten Schritt genommen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN