Heider, Willers und Menga Versuchte Spielmanipulation: Prozess gegen Spieler des VfL Osnabrück beginnt

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Steht heute vor Gericht statt auf dem Fußballplatz: Marc Heider vom VfL Osnabrück. Foto: imago/Sportfoto RudelSteht heute vor Gericht statt auf dem Fußballplatz: Marc Heider vom VfL Osnabrück. Foto: imago/Sportfoto Rudel

Osnabrück. Vor dem Amtsgericht Osnabrück müssen sich am Donnerstag (9.15 Uhr, Saal 7) VfL-Kapitän Marc Heider sowie die ehemaligen Osnabrücker Profis Tobias Willers und Addy-Waku Menga verantworten. Es geht um versuchte Spielmanipulation.

Den angeklagten Fußballern wird vorgeworfen, Spieler beziehungsweise Mitarbeiter der U23 von Werder Bremen sowie von Rot-Weiß Erfurt vor der letzten Drittliga-Partie der Saison 2016/2017 kontaktiert zu haben. „Die Kontaktaufnahme soll mit dem Ziel der Spielmanipulation gegen einen Vermögensvorteil erfolgt sein“, teilt das Amtsgericht mit. Das abschließende Heimspiel gegen Paderborn war für den VfL sportlich bedeutungslos, während Bremen und Erfurt noch im Abstiegskampf steckten.

Die Staatsanwaltschaft wirft Willers versuchte Erpressung in drei Fällen vor, Heider und Menga versuchte Erpressung in jeweils einem Fall. Nach Auffassung des Landgerichts Osnabrück, welches das Hauptverfahren eröffnet hat, liegt auch ein hinreichender Tatverdacht bezüglich einer Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben vor.


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