Klaas wieder im Training VfL Osnabrück am Freitag im „Geheim-Test“ gegen Wattenscheid 09

Meine Nachrichten

Um das Thema VFL Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Sicherer Rückhalt: VfL-Torwart Philipp Kühn hielt seinen Kasten in Oldenburg sauber. Foto:Helmut KemmeSicherer Rückhalt: VfL-Torwart Philipp Kühn hielt seinen Kasten in Oldenburg sauber. Foto:Helmut Kemme

Osnabrück. Ein willkommener Test zwischen dem Pflichtsieg im NFV-Pokal und dem Derby-Festtag in der Liga. An diesem Freitag (17. August) tritt der VfL Osnabrück gegen Wattenscheid 09 an. Zuschauer werden nicht anwesend sein.

Nach dem Pokalspiel ist vor dem Testspiel: Nicht mal zwei Tage nach dem 2:0-Sieg im NFV-Pokal beim VfL Oldenburg tritt der VfL Osnabrück an diesem Freitag gegen die SG Wattenscheid 09 an. Ort und Zeitpunkt der Partie gegen den westdeutschen Regionalligisten werden unter Verschluss gehalten, weil sich die Clubs Kosten und Aufwand für die Organisation eines Zuschauerspiels ersparen wollten.

Trainer Daniel Thioune legt Wert auf den Test, um Spielern mit wenig oder keinen Einsatzzeiten gegen einen starken Gegner hochwertige Wettkampfpraxis zu verschaffen. Der komplette Kader reist mit gen Westen; inklusive der leicht angeschlagenen Marc Heider (Rückenprellung) und Manuel Farrona Pulido (Muskelbeschwerden im Oberschenkel) sowie Sebastian Klaas, der ab sofort ohne Einschränkung trainieren kann. Die drei werden ebenso wie einige andere nicht zum Einsatz kommen, aber vor Ort parallel zum Spiel ein Lauftraining absolvieren.

„Ich möchte, dass der sogenannte zweite Anzug eine gute Gelegenheit hat, sich zu zeigen“, sagt Thioune, der der Mannschaft nach der Vormittagseinheit am Samstag ein langes Wochenende gönnt: Erst am Dienstagmorgen um acht Uhr beginnt der Countdown für das Derby am Samstag (25. August, 14 Uhr) gegen Preußen Münster. Den zusätzlichen freien Montag hatte der Trainer in Aussicht gestellt für einen guten und erfolgreichen Auftritt in Oldenburg.

Dort verpasste der VfL zwar eine frühe Führung und später die Vorentscheidung, ließ außerdem zu viele Möglichkeiten des Regionalligisten zu, doch unterm Strich stimmten Einstellung und Ergebnis. Die wichtigsten positiven Erkenntnisse: Torwart Philipp Kühn bestätigte die Eindrücke des Trainerteams, dass der Abstand zur Nummer 1 Nils Körber nicht groß ist. Konstantin Engel knüpfte ebenso wie Bashkim Renneke an seine guten Auftritte in den Spielen zuvor an, David Blacha und Ulrich Taffertshofer unterstrichen ihren Wert im Zentrum, und Anas Ouahim belohnte sich für viel Engagement mit seinem zweiten Pflichtspieltor.

Mit vielen guten Wünschen verabschiedete der Oldenburger Trainer Dario Fossi seinen Kollegen: „Die Bremer Brücke ist immer eine Reise wert. Es wäre toll, wenn der VfL bald zurückkehrt in die 2. Bundesliga.“ Ein Grund für Fossis Sympathie für den VfL: Pokal-Held Angelo Barletta ist einer seiner besten Freunde.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN