2:0-Sieg beim VfL Oldenburg VfL Osnabrück zieht ins Viertelfinale des Niedersachsenpokals ein

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Oldenburg. Mit wenig Glanz, aber viel Willenskraft hat der VfL Osnabrück die erste Aufgabe auf dem Weg in den DFB-Pokalwettbewerb 2019/20 gelöst. Tore von Marcos Álvarez und Anas Ouahim sorgten für einen 2:0-Sieg beim Regionalliga-Neuling VfL Oldenburg. Am 3. Oktober tritt der VfL zum Viertelfinale beim Regionalligisten BSV Rehden an.

Trainer Daniel Thioune war zufrieden, aber nicht von Freude überwältigt: „Es war okay. Wir haben die Aufgabe seriös angenommen, aber nicht immer seriös agiert. Am Ende zählt in so einem Pokalspiel nur eins: der Sieg.“

VfL kommt gut ins Spiel

Konzentriert, entschlossen, offensiv: Der VfL startete in den NFV-Pokal 2018/19 von der ersten Minute an so, wie es ein Favorit tun muss, wenn eine solch heikle Aufgabe gelöst werden muss. Und doch hätten die Lila-Weißen früh in Rückstand geraten können, denn nach einem Fehler von Schiller steuerte Azong auf das VfL-Tor zu, scheiterte ab an Kühn, der das Eins-gegen-Eins-Duell gewann (4.).

Es war nicht die einzige Schwäche, die die Abwehr in der Anfangsphase offenbarte. Trainer Thioune reagierte, erweiterte die Dreierreihe der Startelf in eine Viererkette, sodass – mit Engel als Linksverteidiger und Renneke auf rechts – der VfL im 4-2-3-1 agierte; mit Álvarez als vorderer Spitze und Ouahim als Rechtsaußen.

Freistoßkönig Álvarez

Den Rückstand gerade so verhindert, dann die Führung erzielt: Nach Chancen von Danneberg und Heider verwandelte Álvarez einen Freistoß. Der Treffer in der 14. Minute war eine Doublette des 2:2-Ausgleichs gegen München 1860: 18 Meter, halblinks, direkt hoch ins Eck. Der VfL setzte nach, zeigte Härte und Laufbereitschaft gegen einen taktisch gut ausgebildeten, lauffreudigen Gegner. Das 2:0 war das Produkt von Einsatz und Übersicht: Heider eroberte im energischen Kampf gegen zwei Oldenburger an der Eckfahne den Ball und legte von der Grundlinie auf für Ouahim, der den Ball aus 16 Meter platziert versenkte (30.).

VfL spielt Partie souverän zu Ende

Nach der Pause verpasste der VfL die Vorentscheidung. Renneke (48.) und Heider (49.) verpassten die größten Chancen, danach fehlte an der Entschlossenheit und Zielstrebigkeit im Strafraum.

So blieben die Oldenburger ein ernstzunehmender Gegner, der mit dem Anschlusstreffer eine spannende Schlussphase hätte einleiten können. Am nächsten dran war erneut Azong, der erst von einem Stellungsfehler Schillers profitierte, dann aber durch eine mächtige Grätsche des Osnabrückers am Abschluss aus günstiger Position gehindert wurde (76.).

Freitag: Test gegen Wattenscheid

Das wegen der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde punktspielfreie Wochenende nutzt der VfL zu einem Test gegen den westdeutschen Regionalligisten Wattenscheid 09. In der Partie, die am Freitag aus organisatorischen Gründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, sollen vor allem die Akteure auflaufen, die bisher wenig Einsatzzeit bekommen haben.


VfL Oldenburg: 12 Oetjen – 4 Köhler, 16 Frenzel, 22 Tjardes, 23 Onnen (ab 74. 5 Vukoja) – 6 Isailovic (ab 62. 8 Rahmig), 21 Schmidt (ab 62. 7 Blömer), 20 Zohrabian – 17 Kaissis, 14 Azong, 9 Siegert. Trainer: Fossi

VfL Osnabrück: 22 Kühn – 5 Engel, 25 Schiller, 18 Trapp – 8 Taffertshofer, 23 Blacha (62. 29 Krasniqi) – 7 Renneke, 13 Danneberg, 20 Heider – 9 Álvarez (74. 14 Amenyido), 10 Ouahim (84. 19 Tigges).

Auf der Bank: 1 Körber (Tor), 6 Dercho, 11 Pfeiffer, 17 Sušac.

Tore: 0:1 Álvarez (14., Freistoß, 18 Meter, direkt verwandelt), 0:2 Ouahim (30., Rechtsschuss, 16 Meter, Vorarbeit Heider).

Zuschauer: 1000, davon etwa 400 Lila-Weiße.

Schiedsrichter: Steenken (Nordhorn).

Gelb: 14. Frenzel, 30. Tjardes, 45. Zohrabian.

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