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Weite Wege in den DFB-Pokal Drittligisten im Landespokal: Wann scheitert der nächste Klub?

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Eine Bühne, die Überraschungen bereithält: Der Landespokal, hier im Bild Ahmet Arslan nach seinem verschossenen Elfmeter für den vfL Osnabrück in Drochtersen in der letzten Saison. Foto: osnapixEine Bühne, die Überraschungen bereithält: Der Landespokal, hier im Bild Ahmet Arslan nach seinem verschossenen Elfmeter für den vfL Osnabrück in Drochtersen in der letzten Saison. Foto: osnapix

Osnabrück Zwei Wege führen für die Fußball-Drittligisten in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2018/19. Entweder die Qualifikation über den Landespokal oder mindestens Rang vier in der 3. Liga am Saisonende. Die aktuelle Übersicht der Drittligisten für diese Saison – der erste Klub musste bereits die Segel streichen.

VfL Osnabrück:

Im Niedersachsenpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 2:0 beim Regionalligisten VfL Oldenburg

Nächstes Spiel im Viertelfinale am 3. Oktober beim Regionalligisten BSV Rehden (mit Addy Menga und Francky Sembolo).

Nach der Reform des Niedersachsenpokals ist der Weg der niedersächsischen Drittligisten in den DFB-Pokal deutlich schwieriger geworden. Vier Siege sind notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation – und von drei Drittligisten (VfL Osnabrück, SV Meppen, Eintracht Braunschweig) und fünf verbliebenen Regionalligisten im Niedersachsenpokal wird sich nur ein Verein für den DFB-Pokal qualifizieren, weil der andere niedersächsische DFB-Pokal-Platz in einem weiteren Wettbewerb ausgespielt wird, an dem nur Oberligisten und weitere Amateure teilnehmen.

SV Meppen:

Im Niedersachsenpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele:1:0 beim Regionalligisten VfB Oldenburg.

Nächstes Spiel im Viertelfinale am 3. Oktober beim SSV Jeddeloh.

Eintracht Braunschweig:

Im Niedersachsenpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 1:0 beim Regionalligisten Lüneburger SK.

Nächstes Spiel im Viertelfinale am 31. Oktober beim SV Drochtersen/Assel.

Sportfreunde Lotte:

Im Westfalenpokal bereits ausgeschieden.

Bisherige Spiele: 2:3 in der 1. Runde des Westfalenpokals gegen den SV Rödinghausen

Für Lotte wäre der Weg über die Landesschiene in den DFB-Pokal lang geworden aufgrund der vielen Teilnehmer im Westfalenpokal, aber auf dem Papier her ein wenig einfacher, da nach dem Aufstieg des SC Paderborn nur noch ein weiterer Drittligist mit dem SC Preußen Münster in der Konkurrenz vertreten ist – allerdings nach wie vor einige starke West-Regionalligisten. Nach dem Aus der Sportfreunde in der 1. Runde scheint der Weg frei für die Preußen...

Preußen Münster:

Im Westfalenpokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisheriges Spiel:7:0 gegen Westfalenligisten BSV Schüren, 5:0 gegen den Oberligisten FC Brünninghausen.

Nächstes Spiel am 14. Oktober beim Sieger der Partie Westfalia Rhynern (Oberliaga) gegen SV Rödinghausen (Regionalliga).

KFC Uerdingen 05:

Im Niederrheinpokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele:8:1 beim Bezirksligisten SSV Berghausen, 2:1 nach Verlängerung durch einen verwandelten umstrittenen Foulelfmeter beim Landesligisten ASV Einigkeit Süchteln (hier Videos).

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

RW Essen, Wuppertaler SV, RW Oberhausen: Die Konkurrenz an starken Regionalligisten ist nicht klein für den einzigen Drittligisten Uerdingen im Wettbewerb.

SpVgg Unterhaching

Im Bayernpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 13:1 beim FC Emmering aus der Kreisklasse, 5:0 beim Regionalligisten VfR Garching, 7:6 nach Elfmeterschießen beim Regionalligisten Wacker Burghausen.

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

Drei Drittligisten, viele Regionalligisten und ein weiter Weg bis in den DFB-Pokal: In Bayern ist die Qualifikation für den ersehnten bundesweiten Wettbewerb über den Landespokal nicht einfach, da nur der Finalsieger das Ticket löst, seit der zweite DFB-Pokal-Startplatz des Landesverbands an den Meister der Regionalliga Bayern geht.

1860 München

Im Bayernpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 5:1 beim Bezirksligisten SV Dornach., 7:1 beim Bezirksligisten SV Ergolding., 1:0 beim Regionalligisten FC Memmingen.

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

Würzburger Kickers

Im Bayernpokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 9:1 beim Bezirksligisten FC 06 Bad Kissingen, 4:0 gegen den Bayernligisten Würzburger FV.

Nächstes Spiel am 12. September beim Regionalligisten Schweinfurt 05.

FSV Zwickau

Im Sachsenpokal noch dabei. Fünf Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Zwickau steigt als einziger Drittligist im Wettbewerb erst in der 3. Runde ein - die Auslosung dazu folgt.

Energie Cottbus

Im Brandenburgpokal noch dabei. Fünf Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 1:0 beim BSC Fortuna Glienicke (Landesklasse Nord), 3:0 beim Landesligisten Angermünder FC.

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

Cottbus ist einziger Drittligist im Wettbewerb, größter Konkurrent ist Babelsberg 03 aus der Regionalliga Nordost.

Carl Zeiss Jena

Im Thüringenpokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 7:0 gegen den FC Union Mühlhausen aus der Landesklasse.

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

Hallescher FC

Im Landespokal Sachsen-Anhalt noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisheriges Spiel: 16:0 beim VfR Roßla aus der Kreisoberliga, 8:0 bei Turbine Halle (Landesklasse).

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

Halle ist einziger verbliebener Drittligist im Wettbewerb nach dem Aufstieg des ewigen Rivalen 1. FC Magdeburg und daher Favorit im Landespokal Sachsen-Anhalt.

Karlsruher SC

Im Badenpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 9:1 beim Landesligisten SV Osterburken, 5:0 beim Landesligisten TSV Frankonia Höpfingen.

Nächstes Spiel am 1. November gegen Regionalligist Astoria Walldorf.

Karlsruher ist einziger Drittligist im Wettbewerb – größter Konkurrent ist der wohl der ambitionierte Regionalligist Waldhof Mannheim.

Hansa Rostock

Im Landespokal Mecklenburg-Vorpommern noch dabei. Sechs Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 14:0 gegen die SG Warnow Papendorf (Landesklasse).

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung folgt).

Rostock ist schon fast traditionell einziger Drittligist im Wettbewerb, braucht aber trotz des Freiloses in Runde eins sechs Siege gegen unterklassige Teams bis zum Titel.

SG Sonnenhof Großaspach

Im Württembergpokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 3:0 beim Bezirksligisten TV Schwieberdingen, 5:2 nach Verlängerung bei der Neckarsulmer Sport-Union aus der Oberliga.

Nächstes Spiel am 3. Oktober beim Verbandsligisten TSV Essingen.

Mit Großaspach und dem VfR Aalen wetteifern zwei Drittligisten neben einigen ambitionierten Oberligisten und Regionalligist Balingen um den Sieg im Württembergpokal und den DFB-Pokal-Startplatz.

VfR Aalen

Im Württembergpokal noch dabei. Fünf Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 1:0 beim Landesligisten FC Gärtringen.

Nächstes Spiel am 18. September beim Oberligisten FSV 08 Bissingen.

SV Wehen Wiesbaden

Im Hessenpokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Nächstes Spiel am 11. September gegen Verbandsligist SV Eschwege.

Wehen Wiesbaden ist einziger Drittligist im Wettbewerb – allerdings sind einige ambitionierte Regionalligisten dabei.

1. FC Kaiserslautern

Im Südwestpokal noch dabei. Fünf Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Nächstes Spiel steht noch nicht fest, da in diesen Tagen erst die 3. Qualifikationsrunde ausgespielt wird. Im Südwestpokal steigen der 1. FC Kaiserslautern als einziger Drittligist genau wie die Regionalligisten erst in der vierten Runde (Runde der letzten 32) in den Landespokal ein.

Fortuna Köln

Im Landespokal noch dabei. Fünf Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Nächstes Spiel steht noch nicht fest, da der Mittelrheinpokal traditionell erst im Herbst ausgelost wird und danach beginnt. Fortuna Köln ist einziger Regionalligist im Wettbewerb, größte Konkurrenten sind der Bonner SC und Viktoria Köln aus der Regionalliga.


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