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Weite Wege in den DFB-Pokal 3. Liga im Landespokal: Schon fünf Drittligisten gescheitert

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Eine Bühne, die Überraschungen bereithält: Der Landespokal, hier im Bild Ahmet Arslan nach seinem verschossenen Elfmeter für den vfL Osnabrück in Drochtersen in der letzten Saison. Foto: osnapixEine Bühne, die Überraschungen bereithält: Der Landespokal, hier im Bild Ahmet Arslan nach seinem verschossenen Elfmeter für den vfL Osnabrück in Drochtersen in der letzten Saison. Foto: osnapix

Osnabrück Zwei Wege führen für die Fußball-Drittligisten in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2018/19. Entweder die Qualifikation über den Landespokal oder mindestens Rang vier in der 3. Liga am Saisonende. Die aktuelle Übersicht der Drittligisten für diese Saison – fünf Klubs sind schon raus.

VfL Osnabrück:

Im Niedersachsenpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 2:0 beim Regionalligisten VfL Oldenburg, 5:0 beim Regionalligisten BSV Rehden.

Nächstes Spiel bei Regionalligist SV Drochtersen/Assel (Spieltermin Ostern 2019, wird noch zeitgenau angesetzt).

Nach der Reform des Niedersachsenpokals ist der Weg der niedersächsischen Drittligisten in den DFB-Pokal deutlich schwieriger geworden. Vier Siege sind notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation – und von drei ursprünglich gestarteten Drittligisten (VfL Osnabrück, SV Meppen, Eintracht Braunschweig) im Niedersachsenpokal wird sich nur ein Verein für den DFB-Pokal qualifizieren, weil der andere niedersächsische DFB-Pokal-Platz in einem weiteren Wettbewerb ausgespielt wird, an dem nur Oberligisten und weitere Amateure teilnehmen.

SV Meppen:

Im Niedersachsenpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele:1:0 beim Regionalligisten VfB Oldenburg, 4:1 beim Regionalligisten SSV Jeddeloh.

Nächstes Spiel bei Regionalligist TSV Havelse (Spieltermin Ostern 2019, wird noch zeitgenau angesetzt).

Eintracht Braunschweig:

Im Niedersachsenpokal bereits ausgeschieden.

Bisherige Spiele: 1:0 beim Regionalligisten Lüneburger SK., 4:5 im Elfmeterschießen beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel.

Sportfreunde Lotte:

Im Westfalenpokal bereits ausgeschieden.

Bisherige Spiele: 2:3 in der 1. Runde des Westfalenpokals gegen den SV Rödinghausen

Für Lotte wäre der Weg über die Landesschiene in den DFB-Pokal lang geworden aufgrund der vielen Teilnehmer im Westfalenpokal, aber auf dem Papier her ein wenig einfacher als zuletzt, da nach dem Aufstieg des SC Paderborn nur noch ein weiterer Drittligist mit dem SC Preußen Münster (das ebenfalls an Rödinghausen scheiterte) in der Konkurrenz vertreten war – allerdings nach wie vor einige starke West-Regionalligisten. Nach dem Aus der Sportfreunde in der 1. Runde scheint der Weg frei für die Preußen...

Preußen Münster:

Im Westfalenpokal bereits ausgeschieden.

Bisherige Spiele:7:0 gegen Westfalenligisten BSV Schüren, 5:0 gegen den Oberligisten FC Brünninghausen, 1:2 gegen SV Rödinghausen.

KFC Uerdingen 05:

Im Niederrheinpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele:8:1 beim Bezirksligisten SSV Berghausen, 2:1 nach Verlängerung durch einen verwandelten umstrittenen Foulelfmeter beim Landesligisten ASV Einigkeit Süchteln (hier Videos), 3:2 nach Verlängerung bei den Sportfreunden Baumberg

Nächstes Spiel beim Oberligisten Schwarz-Weiß Essen (ursprünglich angesetzt für den 24. November, wird aber wegen Liga-Verpflichtungen des KFC an diesem Tag noch verlegt).

RW Essen, Wuppertaler SV: Die Konkurrenz an starken Regionalligisten ist nicht klein für den einzigen Drittligisten Uerdingen im Wettbewerb - trotz der Tatsache, dass RW Oberhausen bereits ausgeschieden ist.

SpVgg Unterhaching

Im Bayernpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 13:1 beim FC Emmering aus der Kreisklasse, 5:0 beim Regionalligisten VfR Garching, 7:6 nach Elfmeterschießen beim Regionalligisten Wacker Burghausen., 2:0 beim ATSV Erlangen (Bayernliga Nord/5. Liga).

Nächstes Spiel am 24. April 2019 gegen den Drittligisten Kickers Würzburg.

Drei Drittligisten, viele Regionalligisten und ein weiter Weg bis in den DFB-Pokal: In Bayern ist die Qualifikation für den ersehnten bundesweiten Wettbewerb über den Landespokal nicht einfach, da nur der Finalsieger das Ticket löst, seit der zweite DFB-Pokal-Startplatz des Landesverbands an den Meister der Regionalliga Bayern geht.

1860 München

Im Bayernpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 5:1 beim Bezirksligisten SV Dornach., 7:1 beim Bezirksligisten SV Ergolding., 1:0 beim Regionalligisten FC Memmingen, 2:0 beim TSV Buchbach (Regionalliga).

Nächstes Spiel am 24. April 2019 bei Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga).

Würzburger Kickers

Im Bayernpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 9:1 beim Bezirksligisten FC 06 Bad Kissingen, 4:0 gegen den Bayernligisten Würzburger FV, 1:3 beim Regionalligisten Schweinfurt 05, der allerdings nicht wie vorgeschrieben vier U23-Spieler im Kader hatte und deshalb disqualifiziert worden ist, 9:8 nach Elfmeterschießen beim FV Illertissen (Regionalliga).

Nächstes Spiel am am 24. April 2019 bei der SpVg. Unterhaching.

FSV Zwickau

Im Sachsenpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 2:1 beim FC Oberlausitz Neugersdorf (Regionalliga), 3:0 beim FC Eilenburg (Oberliga).

Nächstes Spiel am 17. November beim SV Einheit Kamenz (Sachsenliga)

Zwickau ist einziger Drittligist im Wettbewerb.

Energie Cottbus

Im Brandenburgpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 1:0 beim BSC Fortuna Glienicke (Landesklasse Nord), 3:0 beim Landesligisten Angermünder FC, 1:0 beim FSV Union Fürstenwalde (Regionalliga Nordost).

Nächstes Spiel am 17. November beim Brandenburger SC Süd 05 (Oberliga).

Cottbus ist einziger Drittligist im Wettbewerb, größter Konkurrent war auf dem Papier neben Fürstenwalde der bereits ausgeschiedene SV Babelsberg 03 aus der Regionalliga Nordost. Mit Optik Rathenow ist noch ein weiterer Regionalligist im Wettbewerb.

Carl Zeiss Jena

Im Thüringenpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 7:0 gegen den FC Union Mühlhausen aus der Landesklasse, 8:0 beim SV Wacker Bad Salzungen (Landesklasse).

Nächstes Spiel am 17. November beim ZFC Meuselwitz (Regionalliga)

Jena ist Topfavorit im Wettbewerb, die größten Konkurrenten sind die Regionalligisten Wacker Nordhausen, das RW Erfurt eliminierte, und Meuselwitz.

Hallescher FC

Im Landespokal Sachsen-Anhalt noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisheriges Spiel: 16:0 beim VfR Roßla (Kreisoberliga), 8:0 bei Turbine Halle (Landesklasse) 2:0 beim VfB Merseburg (Verbandsliga).

Nächstes Spiel am 17. November, Gegner wird noch ausgelost.

Halle ist einziger verbliebener Drittligist im Wettbewerb nach dem Aufstieg des ewigen Rivalen 1. FC Magdeburg und daher Favorit im Landespokal Sachsen-Anhalt. Größter Konkurrent auf dem Papier ist Regionalligist Germania Halberstadt.

Karlsruher SC

Im Badenpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 9:1 beim Landesligisten SV Osterburken, 5:0 beim Landesligisten TSV Frankonia Höpfingen, 2:0 gegen Regionalligist Astoria Walldorf.

Nächstes Spiel am 8. Dezember beim Verbandsligisten VfB Gartenstadt.

Karlsruher ist einziger Drittligist im Wettbewerb – größter Konkurrent ist der wohl der ambitionierte Regionalligist Waldhof Mannheim.

Hansa Rostock

Im Landespokal Mecklenburg-Vorpommern noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 14:0 gegen die SG Warnow Papendorf (Landesklasse), 14:0 gegen den SV Sturmvögel Lubmin (Landesklasse).

Nächstes Spiel am 18. November beim Güstrower SC 09 (Verbandsliga).

Rostock ist schon fast traditionell einziger Drittligist im Wettbewerb, braucht aber insgesamt sechs Siege gegen unterklassige Teams bis zum Titel.

SG Sonnenhof Großaspach

Im Württembergpokal bereits ausgeschieden.

Bisherige Spiele: 3:0 beim Bezirksligisten TV Schwieberdingen, 5:2 nach Verlängerung bei der Neckarsulmer Sport-Union aus der Oberliga., 2:3 beim Verbandsligisten TSV Essingen.

Mit Großaspach und dem VfR Aalen wetteiferten zwei Drittligisten neben einigen ambitionierten Oberligisten und Regionalligist Balingen um den Sieg im Württembergpokal und den DFB-Pokal-Startplatz. Seit dem 3. Oktober sind beide Drittligisten raus.

VfR Aalen

Im Württembergpokal bereits ausgeschieden.

Bisherige Spiele: 1:0 beim Landesligisten FC Gärtringen, 1:0 beim Oberligisten FSV 08 Bissingen, 0:2 beim Oberligisten TSG Backnang

SV Wehen Wiesbaden

Im Hessenpokal noch dabei. Zwei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele:2:0 beim Verbandsligisten SV Eschwege, 6:0 beim Hessenligisten Hessen Kassel.

Nächstes Spiel gegen den Regionalligisten SC Hessen Dreieich (Termin erst im Februar oder März 2019).

Wehen Wiesbaden ist einziger Drittligist im Wettbewerb – allerdings sind einige ambitionierte Regionalligisten dabei.

1. FC Kaiserslautern

Im Südwestpokal noch dabei. Drei Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele:7:0 beim SC 07 Idar-Oberstein (Oberliga)., 3:1 beim Regionalligisten FK Pirmasens.

Nächstes Spiel am 14. November beim TSV Gau-Odernheim (Verbandsliga).

Im Südwestpokal ist der 1. FC Kaiserslautern einziger Drittligist neben einigen Regionalligisten.

Fortuna Köln

Im Landespokal noch dabei. Vier Siege noch notwendig bis zur DFB-Pokal-Qualifikation.

Bisherige Spiele: 7:1 gegen den SV Wachtberg (Bezirksliga).

Nächstes Spiel steht noch nicht fest (Auslosung am 8. November).

Fortuna Köln ist einziger Regionalligist im Wettbewerb, größte Konkurrenten sind der Bonner SC und Viktoria Köln aus der Regionalliga.


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