„Vermisse meinen Stamm-Italiener“ VfL-Mittelfeldspieler Taffertshofer: Das war nicht so prickelnd

Von Stefan Alberti

Schrei der Enttäuschung: VfL-Neuzugang Ulrich Taffertshofer. Foto: TitgemeyerSchrei der Enttäuschung: VfL-Neuzugang Ulrich Taffertshofer. Foto: Titgemeyer 

Aspach. Ulrich Taffertshofer, Mittelfeldspieler des VfL Osnabrück, hätte mit einem Dreier bei der SG Sonnenhof Großaspach gerne die vergangenen drei Spiele veredelt, wie er im Interview erklärt.

Herr Taffertshofer, nicht nur Sie wirken sehr enttäuscht.

Ja, das stimmt. Das zeigt den Ehrgeiz der Mannschaft. Wir hätten gerne einen Dreier geholt, dann hätten wir auch die drei Partien davor veredelt. Aber so, wie das Spiel gelaufen ist, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.

Was wäre gewesen, wenn Ihr Distanzschuss in der 27. Minute den Weg ins Tor gefunden hätte?

Ein Tor hätte das Spiel komplett verändert. Der Gegner hätte mehr nach vorne hin machen müssen – und das nicht nur mit Standards und langen Bällen. Ein Tor hätte dem Spiel gutgetan, für die Zuschauer war das heute leider nicht so prickelnd.

Das Team wirkte nach der englischen Woche ausgepumpt. Oder täuschte der Eindruck?

Man hat schon die englische Woche gemerkt. Trotzdem: In der Defensive haben wir nicht viel zugelassen. Jetzt müssen wir schnell regenerieren. Am Mittwoch im Niedersachsenpokal wird es nicht einfach. Solche Spiele kenne ich auch gut aus Bayern. Wir werden das vernünftig angehen und das Ding seriös ziehen.

Apropos Bayern. Fühlen Sie sich mittlerweile im Norden angekommen?

Ich fühle mich schon sehr wohl. Inzwischen habe ich auch eine Wohnung gefunden.

Gibt es irgendetwas, was Sie vermissen?

Meinen Stamm-Italiener in Giesing. Aber deswegen eröffnet er keine Filiale in Osnabrück (lacht).

Wieso haben Sie jetzt eigentlich eine Brille auf?

Ich trage schon seit der sechsten Klasse eine Brille. Ich bin kurzsichtig.

Und wie regeln Sie das auf dem Platz?

Mit Kontaktlinsen, wie es viele Fußballer machen. Das ist kein Problem.


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