VfL Osnabrück siegt 2:0 in Meppen Keeper Körber: Beim Anlauf zum Elfmeter umentschieden

Von Stefan Alberti

Elfmeterheld in Meppen: VfL-Torwart Nils Körber hält gegen Thilo Leugers. Foto: Helmut KemmeElfmeterheld in Meppen: VfL-Torwart Nils Körber hält gegen Thilo Leugers. Foto: Helmut Kemme 

al/jka Meppen. Nils Körber rettet die Null: Der Torwart des VfL Osnabrück hatte mit einem gehaltenen Elfmeter von Thilo Leugers großen Anteil am 2:0-Sieg des VfL beim SV Meppen. Warum er sich für die Ecke entschied, erzählt er im Interview.

Herr Körber, haben Sie die Ecke geahnt beim Elfmeter?

Ich habe erst gedacht, er schießt in die andere Ecke, und habe mich kurz vor dem Schuss umentschieden für die rechte Ecke. Manchmal entscheidet man sich vorher, manchmal intuitiv. Beim Anlauf habe ich geglaubt zu erkennen, dass er in meine rechte Ecke schießen will. Dann bin ich da hin, und es war richtig.

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In der ersten Halbzeit hatte Konstantin Engel Sie mit einem zu kurzen Rückpass in Bedrängnis gebracht…

Das passiert. Ich wollte keine Rote Karte riskieren. Es war knapp. Ich glaube, wenn ich durchziehe, er den Ball vorbeispitzelt und ich ihn dann umhaue, dann kriege ich Rot. Deshalb habe ich ihn laufen lassen. Maurice Trapp ist dann super reingelaufen und hat Druck gemacht, dann hat Tankulic vorbeigeschossen. Es war wichtig, dass Maurice da hingegangen ist.

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Sie waren letzte Saison in Münster, kennen sich also mit Derbys aus. Wie würden Sie das Spiel in Meppen auf der Derbyskala bewerten?

Für mich war es Weltklasse. Unsere Fans haben von Anfang an überragende Stimmung gemacht. Selbst, als ich auf der anderen Seite im Tor stand und die Meppener im Rücken hatte, habe ich unsere Fans mehr gehört. Das war stark und hat megaviel Spaß gemacht.

Am Mittwochabend geht es gegen 1860 München weiter…

Bei 1860 ist schon Riesenqualität dahinter, aber wenn uns die Fans unterstützen, ist zu Hause alles möglich. Wir wissen, dass die Fans zu unseren Stärken gehören. Wir wollen sie mit unserem Spiel mitziehen, und das kann dann immer noch ein paar Prozent herauskitzeln. Wir haben von Anfang an gesagt: Wir gewinnen die ersten beiden Spiele und wollen dann zu Hause vor großer Kulisse spielen. Wir wollen mit unserem Fußball und mit Leidenschaft begeistern. Das haben wir in den ersten beiden Spielen ganz gut hinbekommen.


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