Gästebereich nun näher am Spielfeld VfL Osnabrück: Sicherheitshinweise zum Derby beim SV Meppen

Von Uli Mentrup und Henning Harlacher

Der neue Gästebereich (vorne) ist nun näher am Spielfeld. Foto: Heiner Harnack/SVMDer neue Gästebereich (vorne) ist nun näher am Spielfeld. Foto: Heiner Harnack/SVM

Meppen Nur noch wenige Restkarten gibt es für das womöglich ausverkaufte Drittligaderby zwischen dem SV Meppen und dem VfL Osnabrück an diesem Sonntag (14 Uhr, Hänsch-Arena).

Aus Sicherheitsgründen lässt der SV Meppen nur rund 12500 Zuschauer ins Stadion. Darunter sind etwa 1500 Fans aus Osnabrück. Die Polizei will für eine strikte Fantrennung sorgen. Erkennbare Gästefans werden in den Heimbereichen abgewiesen beziehungsweise aus diesen verwiesen. Zudem können diese aus dem Innenstadtbereich sowie von ausgewiesenen Heimparkplätzen nicht zum Gastbereich gelangen. Die Polizei rät, die beschilderte Anfahrt zum Gästeparkplatz Ost (P5) zwingend zu nutzen.

Auf der Gästetribüne öffnen sich die Tore ab 12.30 Uhr. Ablagemöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke sind weder am Bahnhof noch am Stadion vorhanden. Die Gästekurve wurde in der vergangenen Winterpause im Übrigen umgebaut, die Fans dort stehen nun näher am Spielfeld.

Während für die Osnabrücker Anhänger ein kostenloser Shuttlebusverkehr vom Bahnhof zum Stadion eingerichtet wird, gibt es diesen für die SVM-Anhänger nicht. Allerdings sind alle Osnabrück-Fans angehalten, den Shuttle-Service zu nutzen. Laut Polizei ist ein Fußmarsch vom Bahnhof zum Stadion nur für die Meppener Fans möglich.

Unterdessen denkt der SVM angesichts von drei verletzten Stammkräften über Nachverpflichtungen nach. Rechtsverteidiger Fabian Senninger droht mit Kreuzbandriss die ganze Serie auszufallen. Zudem ist bei Innenverteidiger Marcel Gebers (noch keine Trainingseinheit in dieser Saison wegen Hüftbeschwerden) und Torwart Erik Domaschke (Teilabriss der Patellasehne im Knie) unklar, wann sie wieder zur Verfügung stehen.

„Wir müssen uns Gedanken machen, wie es weitergeht“, sagt Meppens Trainer Christian Neidhart. Jetzt wartet das Trainerteam auf eine Nachricht vom Vorstand, was noch finanziell möglich ist. Die Prioritäten lägen gegebenenfalls auf der Verpflichtung eines Torwarts und defensiven Mittelfeldspielers.


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