„Ganz schwere Entscheidung“ Warum sich VfL-Torwarttrainer Meyer den Kopf zerbrechen musste

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Erleichtert nach Verletzung und Punktspiel-Debüt: Nils Körber. Foto: osnapixErleichtert nach Verletzung und Punktspiel-Debüt: Nils Körber. Foto: osnapix

Osnabrück Auf Osnabrücker Seite gab es nach dem 2:1 gegen die Würzburger Kickers eigentlich nur strahlende Gesichter. Die Stirn von Torwarttrainer Rolf Meyer legte sich allerdings kurz in Falten, als es noch einmal um die Torhüterfrage ging.

Nils Körber oder Philipp Kühn – wer steht gegen Würzburg im Kasten? Eine der am meisten gestellten Fragen in den vergangenen Tagen. „Eine ganz, ganz schwere Entscheidung“, verriet jetzt Meyer. Erst recht, als Körber kurz vor dem Spiel seine Hüftprellung aus dem Spiel gegen Saint-Gilloise auskuriert hatte – und zur Verfügung stand.

„Beide haben eine sehr gute Vorbereitung gespielt, beide haben sehr gut trainiert“ sagte Meyer. Wenn er dann einem Keeper die Reservistenrolle übermitteln müsse, sei das nicht unbedingt angenehm: „Das Gespräch mit Philipp Kühn war gar nicht so einfach, weil ich nicht so viele Argumente hatte. Er hat es aber sehr professionell aufgenommen.“ Aktuell sei der Plan, dass „Herausforderer Kühn“ in den Pokalspielen zum Einsatz kommen solle. Am 15. August muss der VfL im Niedersachsenpokal beim VfL Oldenburg antreten.

„Wir sind auch Kollegen“

Und was sagte die Nummer eins nach seinem Punktspiel-Debüt für den VfL? „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Ein perfekter Auftakt. Ich war da, als ich gefordert wurde. Das ist mein Job.“ Er sei heilfroh, dass er innerhalb weniger Tage seine Hüftprellung überwunden habe: „Das war natürlich der schlechteste Zeitpunkt, dass so etwas passiert. Wir haben aber alles dafür gemacht, dass ich wieder fit werde.“

Körber hatte für seinen Herausforderer lobende Worte parat: „Auch Philipp hat es in der Vorbereitung richtig gut gemacht. Wir haben uns im Training gegenseitig gepusht. Aber am Ende entscheidet der Coach.“ Dass sein Torwartkollege ein absoluter Profi sei, habe er vor dem Spiel gezeigt: „Da hat er mir alles Gute gewünscht. Wir sind durchaus Konkurrenten, aber eben auch Kollegen.“


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