Neuzugang mag keine Reservebänke VfL-Siegtorschütze Farrona Pulido: Ich weiß auch, dass ich mehr kann…

Von Stefan Alberti

Will sich im Training weiter empfehlen: Manuel Farrona Pulido. Foto: Fotostand/PaetzelWill sich im Training weiter empfehlen: Manuel Farrona Pulido. Foto: Fotostand/Paetzel

Osnabrück. Nach seinem Siegtor in der Nachspielzeit war Manuel Farrona Pulido einer der gefeierten VfL-Spieler. Doch der VfL-Neuzugang hatte auch ein bisschen Wut im Bauch.

Herr Farrona Pulido, ein solches Debüt wünscht man sich, oder?

Einen besseren Einstand gibt es nicht. Ganz einfach. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Hat es denn sehr geschmerzt, erst auf der Bank Platz nehmen zu müssen?

Natürlich. Ich hatte ja schon kurz nach meiner Verpflichtung gesagt, dass ich nicht hier bin, um von der Bank zu kommen. Jeder Spieler sitzt nicht gerne auf der Bank.

Sitzt der Stachel denn jetzt noch tief?

Es bringt nichts, Trübsal zu blasen. Man kann ein bisschen sauer sein. Aber ich muss mit meiner Leistung zeigen, dass sich im nächsten Spiel vielleicht die Startelf ändert.

Wann haben Sie erfahren, dass Sie nicht in der Anfangsformation stehen?

Der Trainer hat schon frühzeitig mit mir darüber gesprochen. Es ist alles in Ordnung. Daniel Thioune ist der Coach und trifft die Entscheidungen. Ich muss sehen, dass ihm die Entscheidungen schwerfallen. Und ich weiß auch, dass ich mehr kann.

Wie hat Ihnen die Atmosphäre im Stadion gefallen?

Ich habe hier schon einige Male mit anderen Clubs gespielt. Es macht einfach Spaß. Die Bremer Brücke jetzt als Heimstadion zu haben, ist schon etwas ganz Besonderes für mich.

Wie wichtig ist der Auftaktsieg gegen Würzburg?

Sehr wichtig. Wir fahren jetzt nach Meppen. Ein Derby. Es wird eklig. Es wird dreckig. Da wird derjenige gewinnen, der den Sieg mehr will.

In Meppen dann mit Ihnen in der Startelf?

Ich hoffe es.

Ihr Motto für die bevorstehende Trainingswoche?

Vollgas.


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