Zusammenarbeit mit der Feuerwehr VfL setzt auf Berieselungsanlagen und günstiges Wasser für Fans

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Mehr Trinkpausen beim Training (hier Torwart Philipp Kühn) – ansonsten soll die anhaltende Hitze die Arbeit beim VfL Osnabrück nicht beeinträchtigen. Archivfoto: Helmut KemmeMehr Trinkpausen beim Training (hier Torwart Philipp Kühn) – ansonsten soll die anhaltende Hitze die Arbeit beim VfL Osnabrück nicht beeinträchtigen. Archivfoto: Helmut Kemme 

Osnabrück. Beim Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück wächst die Vorfreude auf den Saisonstart am Samstag (14 Uhr, Bremer Brücke) mit dem Heimspiel gegen die Würzburger Kickers. Die aktuelle Hitzewelle soll die Leistung nicht beeinträchtigen, versprachen Trainer Daniel Thioune und Kapitän Marc Heider am Donnerstag. Für die Fans soll es Berieselungsanlagen auf zwei Tribünen geben.

Mit 7000 bis 7500 Zuschauern rechnet der VfL zum Saisonstart, darunter auch rund 100 Fans aus Würzburg. Weil am Nachmittag gerade auf der Nordtribüne und in der Ostkurve eine intensive Sonneneinstrahlung zu erwarten ist, richtet der VfL in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Berieselungsanlagen für die Zuschauer ein, an denen sich Fans bei Bedarf abkühlen können. Zudem werde Wasser auf allen Tribünenbereichen „zum Selbstkostenpreis“ ausgegeben, erklärte VfL-Sprecher Sebastian Rüther am Donnerstag.

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Heider: Froh sein, dass wir so ein Wetter haben

Trotz der anhaltenden Hitze ändern die Lila-Weißen ihren Trainingsplan nicht. „Wir spielen am Samstag um 14 Uhr, also trainieren wir auch um 14 Uhr“, sieht Trainer Daniel Thioune keinen Sinn darin, das Training beispielsweise auf die Abendstunden zu verlegen. Es gebe mehr Trinkpausen während der Einheiten, die aber ansonsten ganz normal durchgezogen werden. „Wir jammern nicht, sondern freuen uns, dass die Sonne scheint“, sagte Thioune. Kapitän Marc Heider pflichtete im Bei: „Wir können froh sein, dass wir so ein Wetter haben. Fußball zu spielen, ist dann anstrengender, aber wenn man richtig isst und trinkt, dann passt das schon.“

Thioune: Wetter darf keine Relevanz für uns haben

Als Heimmannschaft müsse sein Team am Samstag die Regie übernehmen und das Spiel machen, erwartet Thioune. „Das Wetter darf überhaupt keine Relevanz für uns haben. Dass jetzt jemand anfängt zu jammern, würde auch nicht zur Mannschaft passen. Die Mannschaft will liefern.“ Mit Würzburg kommt am Samstag der Tabellenfünfte der Vorsaison an die Bremer Brücke. Die Testspielniederlagen beim Bundesligisten FC Augsburg (0:2) und gegen den Erstligaaufsteiger 1. FC Nürnberg (0:4) weiß Thioune einzuordnen. „Sie haben nicht die guten Ergebnisse erzielt, aber waren am Ball nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft.“ Im Sommer verabschiedeten sich mit dem Ex-Osnabrücker Sebastian Neumann (MSV Duisburg), Ioannis Nikolaou (Dynamo Dresden) und Emanuel Taffertshofer (SV Sandhausen) drei erfahrene Kräfte in die 2. Bundesliga. „Es gab viele Veränderungen im Kader. Da muss sich erst einiges finden“, hat Thioune beobachtet.


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