Torwartfrage noch offen VfL Osnabrück: Körber und Renneke vor Belastungstest

Von Johannes Kapitza

Nils Körber, Torwart des VfL Osnabrück, soll an diesem Donnerstag im Training zeigen, ob er nach seiner Hüftprellung wieder fit ist. Foto: David EbenerNils Körber, Torwart des VfL Osnabrück, soll an diesem Donnerstag im Training zeigen, ob er nach seiner Hüftprellung wieder fit ist. Foto: David Ebener 

Osnabrück. Zum Ende der Saisonvorbereitung stehen beim Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück Fragezeichen hinter dem Einsatz von Bashkim Renneke und Torwart Nils Körber. Zwei Tage vor dem Saisonstart in der 3. Fußball-Liga mit dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr, bremer Brücke) gegen die Würzburger Kickers nimmt VfL-Trainer Daniel Thioune die Situation noch gelassen.

Offen ist die Torwartfrage. „Wir sind intern in der Klärung“, sagte Thioune am Donnerstag in einer Pressekonferenz vor dem Saisonstart. Nils Körber hatte sich im Testspiel gegen den belgischen Zweitligisten Royale Union Saint Gilloise eine Hüftprellung zugezogen und zu Wochenbeginn noch nicht trainiert. Er werde am Donnerstag wieder im Mannschaftstraining zurückerwartet, erklärte Thioune. „Dann sehen wir, wie er das Training übersteht.“ Die Entscheidung, ob ein fitter Körber oder Philipp Kühn gegen Würzburg im Tor steht, werde er in Rücksprache mit Torwarttrainer Rolf Meyer klären. „Da setze ich auf seine Erfahrung. Er wird entscheiden, wer am Samstag im Tor steht“, sagte Thioune.

Renneke pausiert wegen muskulärer Probleme

Innenverteidiger Felix Schiller ist nach muskulären Problemen seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining und steht am Samstag zur Verfügung. Aussetzen musste dafür Bashkim Renneke. Auch er hat zum Ende der Vorbereitung muskuläre Probleme im Oberschenkel. „Er hat am Dienstag und Mittwoch nicht trainiert. Wir müssen gucken, ob er heute trainieren kann und ob es fürs Wochenende reicht“, erklärte der Trainer. Am Donnerstagnachmittag trainiert der VfL um 14 Uhr auf der Illoshöhe. Verteidiger Furkan Zorba ist nach seinem Nasenbeinbruch wieder bei der Mannschaft, wobei die Gesichtsmaske noch ein kleines Handicap für ihn sei. Verzichten muss Thioune auf Nachwuchsspieler Simon Haubrock, der sich im Training eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen hatte. Die Verletzung müsse sechs Wochen lang ruhiggestellt werden.

Klaas weiter auf dem Wege der Besserung

Auf dem Wege der Besserung ist Sebastian Klaas. Der 20-jährige Mittelfeldspieler, der sich einen Wirbelbruch zugezogen hatte, kann laut Thioune wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, solange er sich auf Übungen ohne Körperkontakt beschränkt, also beispielsweise Passformen und Laufübungen. Das helfe ihm, seine körperliche Fitness weiter zu erhöhen, damit der Rückstand nicht so groß sei, wenn er wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Thioune: Ausfälle sind überschaubar

Trotz der Fragzeichen hinter Renneke und Körber sowie den zwei sicheren Ausfällen war Thioune am Donnerstag noch relativ entspannt. Die Ausfälle seien „insgesamt überschaubar und im Rahmen“, ist er zuversichtlich, den Saisonauftakt am Samstag mit einer starken Startelf bestreiten zu können.


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