Die Neuen des VfL Osnabrück David Blacha: Profi mit Vorbild Rosicky und ohne Plan B

Von Sportredaktion


Osnabrück. Zehn neue Spieler sind von anderen Vereinen zum VfL Osnabrück gekommen – wir stellen die Zugänge bis zum Saisonstart in einem persönlichen Fragebogen vor und zeichnen ihren Karriereweg nach. Heute: David Blacha.

Geboren: 22. Oktober 1990 in Wickede (Ruhr). – Größe: 1,74 Meter. – Gewicht: 72 Kilo. – Position: Zentrales Mittelfeld. – Rückennummer: 23. – Heimatverein: FC 09 Fröndenberg. – Weitere Stationen: Bor. Dortmund (bis 2009), RW Ahlen (2009 bis 2011), SV Sandhausen (2011 bis 2013), Hansa Rostock (2013 bis 2015), SV Wehen Wiesbaden (2015 bis 2018).

Mein wichtigster Trainer: Peter Hyballa, der mich in der U19 von Borussia Dortmund auf den Herrenbereich vorbereitet hat.

Mein schönster Fußball-Moment: Der Aufstieg mit dem SV Sandhausen in die 2. Bundesliga 2012 und der Last-minute-Klassenerhalt mit dem SV Wehen Wiesbaden 2016.

Mit dem VfL verbinde ich: Spiele mit toller Atmosphäre an der Bremer Brücke.

Als Kind hatte ich ein Vorbild: Tomas Rosicky.

Auf dieses Spiel freue ich mich besonders: Auf jedes einzelne, denn jedes wird eine große Herausforderung.

Das Geheimnis meiner Rückennummer: 23, weil meine langjährige 8 nicht frei war.

Mein Spitzname: Blacho.

Mein erster Verein: FC 09 Fröndenberg – man vergisst nie, wo man seine ersten Schritte mit dem Ball gemacht hat.

Wenn ich kein Fußballprofi geworden wäre: Nach dem Abitur war mir klar, dass ich alles versuchen wollte, um Fußball auf Profi-Ebene zu spielen. Daher gab es auch keinen Plan B.

Das größte Spiel, das ich als Zuschauer im Stadion erlebte: Das Gruppenspiel zwischen Deutschland und Polen bei der WM 2006 in Dortmund mit dem späten Siegtor durch Oliver Neuville.

Karriereweg

Saison 2007/08: Borussia Dortmund, A-Junioren. U-19-Bundesliga West, Platz 4. 13 Spiele, 3 Tore, 1 Vorlage. Trainer: Hyballa. Kollegen: Vrzogic, Tolgay Arslan, Piossek.

Saison 2008/09: Borussia Dortmund, A-Junioren. U-19-Bundesliga West, Platz 1, Deutscher Vizemeister. 21 Spiele, 5 Tore, 10 Vorlagen. Trainer: Hyballa. Kollegen: Mario Götze, Ginczek.

Saison 2009/10: RW Ahlen, 2. Bundesliga, Platz 18. – 9 Spiele (Startelf: 0), 0 Tore, 0 Vorlagen. – Trainer: Emmerling, Hock. Kollegen: Omodiagbe, Thioune.

Saison 2010/11: RW Ahlen, 3. Liga, Platz 17. – 29 Spiele (Startelf: 22), 0 Tore, 0 Vorlagen. – Trainer: van Lent, Co-Trainer: Thioune. Kollegen: Kühn, Daniel Flottmann.

Saison 2011/12: SV Sandhausen, 3. Liga, Platz 1. – 25 Spiele (Startelf: 8), 0 Tore, 1 Vorlage. – Trainer: Dais. Kollegen: Kühn, Danneberg, Kandziora, Grimaldi. Gegen VfL: 0:0, 1:2.

Saison 2012/13: SV Sandhausen, 2. Bundesliga, Platz 17. – 10 Spiele (Startelf: 3), 0 Tore, 0 Vorlagen. – Trainer: Dais, Boysen. Kollegen: Falkenberg, Tüting, Adler.

Saison 2013/14: Hansa Rostock, 3. Liga, Platz 13. – 35 Spiele (Startelf: 34), 10 Tore, 1 Vorlage. – Trainer: Bergmann, Lottner. Gegen VfL: 2:1, 1:1.

Saison 2014/15: Hansa Rostock, 3. Liga, ab Januar 2015 SV Wehen, 3. Liga. 38 Spiele (Startelf: 33), 6 Tore, 5 Vorlagen. – Trainer: Vollmann, Baumann (Rostock); Kienle, Hock (Wehen). Gegen VfL: 2:2, 2:0.

Saison 2015/16: Wehen Wiesbaden, 3. Liga, Platz 16. – 37 Spiele (Startelf: 26), 1 Tor, 3 Vorlagen. – Trainer: Demandt, Fröhling. – Gegen VfL: 0:4.

Saison 2016/17: Wehen Wiesbaden, 3. Liga, Platz 7. – 29 Spiele (Startelf: 27), 5 Tore, 4 Vorlagen. – Trainer: Fröhling, Rehm. – Gegen VfL: 0:1, 2:1.

Saison 2017/18: Wehen Wiesbaden, 3. Liga, Platz 4. – 27 Spiele (Startelf: 10), 3 Tore, 1 Vorlage. – Trainer: Rehm. – Gegen VfL: 4:0, 5:1.

Länderspiele: 5 (U16 Polen), 11 (U17 Polen), 12 (U18 Polen), 5 (U19 Polen).


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