„Kaum ein Mittelfeld…“ Umfrage in der 3. Liga: Wer sind die Außenseiter und Abstiegskandidaten?

Von Sportredaktion

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Außenseiter im Titelrennen? Dem SV Wehen Wiesbaden, hier mit Top-Torjäger Manuel Schäffler (Mitte) wird viel zugetraut. Foto: imago/EibnerAußenseiter im Titelrennen? Dem SV Wehen Wiesbaden, hier mit Top-Torjäger Manuel Schäffler (Mitte) wird viel zugetraut. Foto: imago/Eibner

Osnabrück. Die Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig sind nach Einschätzung vieler Experten die Aufstiegsfavoriten in der Saison 2018/19 der 3. Fußball-Liga. Aber welche Außenseiter könnten ins Titelrennen eingreifen? Wer kämpft um den Klassenerhalt? Diese Fragen haben uns 18 von 20 Trainern beantwortet.

Argirios Giannikis, VfR Aalen: „Fortuna Köln hat Außenseiterchancen, da sich der Club gut verstärkt hat. Aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga möchte ich für den Abstiegskampf keine Prognose abgeben.“

Henrik Pedersen, Eintracht Braunschweig: „Das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös beantworten. Es ist eine namhafte Liga. Aber welche Qualität schlussendlich auf den Platz gebracht werden kann, wird sich in den ersten Wochen nach dem Saisonstart zeigen.“

Claus-Dieter Wollitz, Energie Cottbus: „Rostock, Wehen Wiesbaden und Karlsruhe haben gute Chancen, oben mitzuspielen. Aber auch die Aufsteiger 1860 und Uerdingen. Ich glaube, dass es kein breites Mittelfeld geben wird. Es werden also viele Vereine in den Abstiegskampf involviert sein.“

Sascha Hildmann, SG Sonnenhof Großaspach: „Eventuelle Außenseiterchancen traue ich dem SV Meppen und der Spielvereinigung Unterhaching zu. Um den Klassenerhalt werden viele Mannschaften kämpfen.“

Torsten Ziegner, Hallescher FC: „Die üblichen Verdächtigen wie Wehen Wiesbaden und der KSC werden oben mitmischen. Dazu glaube ich, dass es wieder das eine oder andere Überraschungsteam geben wird. Im Abstiegskampf erwarte ich die finanzschwächsten Vereine. Großaspach und Meppen werden gegen den Abstieg spielen.“

Mark Zimmermann, FC Carl Zeiss Jena: „Ich erwarte eine ausgeglichene Liga und sehe nicht ,DEN‘ oder ,DIE‘ Abstiegsanwärter.“

Michael Frontzeck, 1. FC Kaiserslautern: „Ich halte solche Fragen für Nonsens. Ich kann erst urteilen, wenn ich alle Mannschaften gesehen habe.“

Alois Schwartz, Karlsruher SC: „Wehen Wiesbaden ist eingespielt und hat eine körperlich starke Truppe. Auch Hansa Rostock ist nicht außer Acht zu lassen. Zum Abstiegskampf werde ich nichts sagen. Das wäre weder fair noch sinnvoll.“

Matthias Maucksch, Sportfreunde Lotte: „Außenseiter? Das weiß ich nicht. Im Abstiegskampf werden viele Mannschaften verwickelt sein.“

Christian Neidhart, SV Meppen: „Wehen Wiesbaden hat schon letztes Jahr eine gute Rolle gespielt. Außer vielleicht sechs oder sieben Mannschaften müssen sich alle anderen mit dem Gedanken beschäftigen, dass sie unten reinrutschen können.“

Marco Antwerpen, Preußen Münster: „Einen Außenseiter sehe ich nicht. Abstiegskampf? Das lässt sich einfach nicht vorhersagen.“

Daniel Thioune, VfL Osnabrück: „Vielleicht sind wir das ja?! 1860, der KSC und Wehen werden auch eine Rolle spielen. Zum Abstiegskampf sage ich nichts. Jeder Trainer, dessen Verein ich nenne, würde das gegen uns als Motivation in die Kabine hängen.“

Pavel Dotchev, Hansa Rostock: „Dieses Jahr sind bestimmt zehn Mannschaften dabei, die diese Ansprüche stellen. Auch der Abstiegskampf ist nicht vorauszusagen. In dieser Liga ist alles möglich.“

Stefan Krämer, KFC Uerdingen: „Da würde ich nicht wagen, eine Aussage zu treffen in dieser starken Liga. Es wird kaum ein Mittelfeld geben.“

Claus Schromm, Spvg. Unterhaching: „Wehen Wiesbaden wird vorne mitmischen, weil sie vom Personal her sehr gut aufgestellt sind. Ebenfalls auf dem Zettel habe ich Rostock und Würzburg. Zum Abstiegskampf: Es betrifft einfach alle Vereine, die nicht bei der Frage eins aufgelistet wurden.“

Rüdiger Rehm, SV Wehen Wiesbaden: „Das Besondere an Außenseitern ist ja, dass man sie zu Saisonbeginn noch nicht benennen kann, weil sie keiner auf dem Zettel hat. Vier Abstiegsplätze sind eine enorme Hypothek, daher kämpft erst mal mindestens die halbe Liga darum, schnell ans rettende Ufer zu gelangen.“

Michael Schiele, Kickers Würzburg: „Ich traue Wehen Wiesbaden und Rostock zu, ins Rennen einzugreifen. In Sachen Abstieg möchte ich mich nicht äußern.“

Joe Enochs, FSV Zwickau: „Wiesbaden und Rostock können in das Rennen eingreifen. Zum Abstiegskampf: Ich bin mir nur bewusst, dass wir gegen den Abstieg spielen.“


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