Financial Fair-Play in Sicht 3. Liga steht zu Zentralvermarktung und Montagsspielen

Von Sportredaktion

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Die Klubs der 3. Fußball-Liga haben einheitlich die Zentralvermarktung und das neue Spieltagsformat inklusive Montagsspielen begrüßt. Symbolfoto: imago/Matthias KochDie Klubs der 3. Fußball-Liga haben einheitlich die Zentralvermarktung und das neue Spieltagsformat inklusive Montagsspielen begrüßt. Symbolfoto: imago/Matthias Koch

Frankfurt. Die Fußball-Drittligisten stehen geschlossen hinter der Zentralvermarktung der 3. Liga und dem neuen Spieltagsformat inklusive Montagsspielen. Das ist das Ergebnis der zweitägigen Managertagung, die beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt (Main) stattgefunden hat, wie der Verband am Freitag mitteilte.

Zur Zentralvermarktung gehören die Partnerschaft mit Ligasponsor bwin, der Medienrechte-Vertrag mit SportA/ARD und der Telekom als TV-Erstrechteverwertern sowie der einheitliche Adidas-Spielball. Die Erlöse werden zu gleichen Teilen an die 20 Drittligisten ausgeschüttet. Laut DFB-Mitteilung erhielt das Verteilungsmodell die ungeteilte Zustimmung der 19 anwesenden Vereinsvertreter. Die Klubs stellten sich zudem geschlossen hinter das neue Spieltagsformat mit neuen Anstoßzeiten am Sonntag (13 Uhr) und Montag (19 Uhr). Kernspielzeit ist weiterhin der Samstag, an dem sechs Partien ausgetragen werden.

Belohnung für nachhaltiges Wirtschaften und Geld für den Nachwuchs?

Bei der Managertagung seien auch deutliche Fortschritte zur Einführung eines „Financial Fair-Play“ erzielt worden, mit dem nachhaltig wirtschaftende Vereine belohnt werden sollen. Große Einigkeit gebe es auch bei einem vorgesehenen Nachwuchsfördertopf. Für beide Vorhaben stehen 3,5 Millionen Euro brutto für die Drittligisten bereit.

Die von Arbeitsgruppen entwickelten Modelle seien bei den Drittliga-Managern auf breite Unterstützung getroffen, schreibt der DFB. Über den DFB-Spielausschuss sollen die Vorschläge dem DFB-Präsidium vorgelegt werden, das die Maßnahmen offiziell beschließen muss. Dann könnten die Vorhaben schon zur Saison 2018/19 greifen.


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