Richter gegen Richter Familienduell bei VfL-Test in Ibbenbüren endet versöhnlich

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Arm in Arm nach dem Familienduell: Arminia Ibbenbürens Kicker mit VfL-Vergangenheit, Niklas Richter, und Osnabrücks Zeugwart Mario Richter (von links). Foto: Helmut KemmeArm in Arm nach dem Familienduell: Arminia Ibbenbürens Kicker mit VfL-Vergangenheit, Niklas Richter, und Osnabrücks Zeugwart Mario Richter (von links). Foto: Helmut Kemme

Ibbenbüren. Das Familienduell endete ohne Verwerfungen. „Der Familienfrieden ist gerettet“, sagte Mario Richter, seit 2012 Zeugwart des VfL Osnabrück, nach dem 11:0-Erfolg der Lila-Weißen im Testspiel bei Arminia Ibbenbüren. Im Trikot des westfälischen Bezirksligisten hatte sein Sohn Niklas Richter versucht, die Niederlage in Grenzen zu halten.

„Einen darf er machen“, hatte Vater Mario seinem Junior vor dem Anpfiff noch eine Lizenz zum Toreschießen ausgestellt. 53 Minuten lang ackerte der 20-Jährige im linken Mittelfeld der Arminia, bevor er ausgewechselt wurde. Ein Treffer gegen das Team seines Vaters gelang nicht. „Er musste ja mehr nach hinten arbeiten als nach vorne“, analysierte Mario Richter den Einsatz. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut verschoben, die Räume zugemacht und ein paar Aktionen gehabt. In der zweiten Halbzeit war bei uns dann irgendwann die Luft weg“, fasste Niklas Richter die Partie zusammen. Sein Team startet erst in der kommenden Woche in die Vorbereitung.

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„Ich hätte gerne gegen den VfL getroffen, aber es hat nicht sollen sein. Vielleicht klappt es ja irgendwann noch mal“, sagte Niklas Richter, der in der Jugend selbst das Trikot der Osnabrücker getragen hatte. In der A-Jugend wechselte er nach Georgsmarienhütte und kam für die Viktoria in der vergangenen Saison zu zehn Einsätzen in der Landesliga. Ab der neuen Saison kickt er für die Arminia.


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