Erste Verkaufsphase bis Freitag Dauerkartenpreise: VfL Osnabrück im Mittelfeld der Liga

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Symbolfoto: Helmut KemmeSymbolfoto: Helmut Kemme

Osnabrück. Noch bis Ende der Woche läuft die erste Verkaufsphase von Dauerkarten beim Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück. Die vergünstigten Preise und eine attraktive Liga haben für einen vielversprechenden Verkaufsstart gesorgt. In der Westkurve ist der VfL noch von seinen Zielen entfernt.

Mit seiner Preispolitik beim Dauerkartenverkauf hat der VfL frühzeitig die Nachfrage angekurbelt. Noch bis inklusive Freitag gelten die Preise der ersten Verkaufsphase, die günstiger sind als in der Vorsaison und fünf Freispiele beinhalten. Danach kosten die Saisonabos bis zum 20. Juli genauso viel wie im Vorjahr (vier Freispiele), bevor in der Woche vor dem Saisonstart noch einmal die Preise steigen (drei Freispiele). Neben einer attraktiven Liga mit zehn ehemaligen Bundesligisten ist die Preisgestaltung laut VfL-Sprecher Sebastian Rüther „sicherlich auch ein Argument“, warum die Verkaufszahlen so früh in die Höhe geschnellt sind.

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Nach einer sportlich schlechten Saison habe man den Fans „etwas zurückgeben“ wollen, erklärt Rüther die Preisstaffelung. Inzwischen sind 2300 Tickets (Stand: Dienstag, 15 Uhr) abgesetzt. Hinzu kommen 207 lebenslange Dauerkarten sowie die Abos von VIPs und Sponsoren. Deren einlaufende Bestellungen seien in den aktuellen Zahlen noch nicht verbucht, sagt Rüther.

Neue Vorfreude nach schwacher Saison

Ein offizielles Verkaufsziel gibt der VfL nicht aus. Der Vorjahreswert von 4549 Dauerkarten dürfte aber bei den Lila-Weißen ein interner Gradmesser sein. Ob die Nachfrage auch in den folgenden Verkaufsphasen anhalte, sei noch abzuwarten. Zunächst einmal freue man sich über jede verkaufte Dauerkarte, sagt Rüther. Die Nachfrage sei immer ein Indikator für die Stimmung im Umfeld des Vereins. „Die alte Saison ist abgehakt, die Vorfreude auf die neue Saison wächst. Das geht offensichtlich nicht nur uns im Verein, sondern auch den Fans so“, sagt Rüther.

Vorverkauf für Westkurve schwächelt

Zurückhaltend läuft noch die Nachfrage in der Westkurve. Hier wollte sich der VfL im Vergleich zur Vorsaison (300 Dauerkarten) deutlich steigern, im Idealfall den Absatz verdoppeln, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Bis Dienstagnachmittag waren 210 Abos verkauft. Die größte Nachfrage erlebt bislang die Ostkurve. Bis Dienstag waren 720 Dauerkarten verkauft (Nordtribüne: 570, Südtribüne: 450, Affenfelsen: 350).

Preise im Mittelfeld der Liga

Mit seinen Preisen liegt der VfL im Mittelfeld der Liga, wie eine Erhebung der Internetseite liga3-online.de ergab. Am teuersten sind die Saisonabos bei Aufsteiger 1860 München. Die günstigste Sitzplatzdauerkarte für Vollzahler kostet bei den Löwen 419 Euro (VfL, erste Verkaufsphase: 265 Euro). Beim Karlsruher SC gibt es Sitzplatzdauerkarten bereits ab 205 Euro. Ähnlich sieht es in der günstigsten Stehplatzkategorie aus (Spvg. Unterhaching: 125 Euro; VfL: 155 Euro; FSV Zwickau; 231 Euro).

Neue „Treffpunkt“-Macher hoffen auf Spenden

Grafik: Neue OZ/Simone Michel

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