Test bei Arminia Ibbenbüren VfL-Trainer Thioune: Spielweise wichtiger als das Ergebnis

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Ulrich Taffertshofer (vorn) und seine Mitspieler vom VfL Osnabrück wollen an diesem Mittwoch in Ibbenbüren weiter Werbung in eigener Sache betreiben. Foto: Philipp HülsmannUlrich Taffertshofer (vorn) und seine Mitspieler vom VfL Osnabrück wollen an diesem Mittwoch in Ibbenbüren weiter Werbung in eigener Sache betreiben. Foto: Philipp Hülsmann

Ibbenbüren. Die Drittliga-Fußballer des VfL Osnabrück bestreiten am Mittwoch (19.30 Uhr) ihr zweites Testspiel in der Saisonvorbereitung. Bezirksligist DJK Arminia Ibbenbüren will sich gegen den Favoriten nicht verstecken, der VfL will weiter Werbung in eigener Sache machen. Dabei ist die Höhe des Ergebnisses für VfL-Trainer Daniel Thioune eher zweitrangig.

Nach dem 8:0-Sieg beim SC Lüstringen zum Testspielauftakt sollen die Profis erneut so auftreten, dass sie das „Interesse der Fans wecken“, gibt Trainer Daniel Thioune als Ziel aus. Die Partie bei der DJK Arminia Ibbenbüren wird an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr im Stadion Schierloh angepfiffen (Gravenhorster Straße 232). Für den VfL-Trainer geht es weniger darum, möglichst viele Tore zu schießen. Er hofft, dass sein Team inhaltlich schon etwas aus dem Training auf den Platz bringe, etwa im Spiel gegen den Ball.

Neben der Ausdauer zählen auch taktische Grundlagen

In den ersten Trainingstagen lag der Fokus auf der Grundlagenausdauer. Gleichzeitig gelte es, das gleiche Spielverständnis und eine gewisse „Ballerorberungsmentalität“ an den Tag zu legen und dem Gegner wenig Ballbesitz zu überlassen, erwartet Thioune von seinem Team. Auch wenn es noch nicht an die Arbeit im Detail geht, wird es auch im Training am Mittwochvormittag noch einmal um taktische Inhalte gehen, kündigt Thioune an.

Amenyido fällt noch aus

Die Umsetzung der Trainingsinhalte wird am Abend das gleiche Personal übernehmen wie in Lüstringen. Ausfälle gebe es nicht, sagt Thioune. Genauso wenig werden neue Testspieler hinzukommen. Für Stürmer Etienne Amenyido (Außenbandriss) kommt ein Einsatz noch zu früh. Luca Pfeiffer könne nach seinem Kreuzbandriss vielleicht ein paar mehr Einsatzminuten sammeln. „Wir werden ihn aber nicht von null auf 100 ins Match schicken. Es wäre fahrlässig, ihn zu früh zu sehr zu belasten“, sagt Thioune.

Ibbenbüren will sich nicht verstecken

Gastgeber Ibbenbüren startet erst in der kommenden Woche in die Vorbereitung. Anfang dieser Woche setzte Arminia-Trainer Hubertus Ahmann kurzfristig eine Einheit an, „damit wir nicht ganz ohne Ballgefühl ins Spiel gehen“. Auch als krasser Außenseiter will sich der fünf Klassen tiefer spielende Bezirksligist nicht gänzlich verstecken. „Es ist sicherlich ein Ziel, nicht zweistellig zu verlieren. Wir wollen aber auch gegen einen übermächtigen Gegner nicht nur mauern und hinten drin stehen, sondern den Ball laufen lassen und eigene Aktionen nach vorne starten“, kündigt Ahmann an. Der 43-Jährige hatte den Aufsteiger neun Spieltage vor dem Saisonende übernommen und vom letzten Tabellenplatz auf Rang zwölf und damit zum Klassenerhalt geführt.

Karten für das Spiel kosten 7 Euro (ermäßigt 5 Euro). Kinder bis 14 Jahre haben in Ibbenbüren freien Eintritt.


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