Tepe lehnt Angebot ab Neu beim VfL Osnabrück: David Blacha kommt vom SV Wehen Wiesbaden

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Neu beim VfL: David Blacha. Foto: SaalschmidtNeu beim VfL: David Blacha. Foto: Saalschmidt 

Osnabrück. Ein Transfer, den nicht unbedingt jeder auf dem Zettel hatte: David Blacha, in der vergangenen Saison Kapitän des SV Wehen Wiesbaden, hat seinen Vertrag bei den Hessen aufgelöst – und wechselt zum VfL Osnabrück.

Am Montag hatte der SV Wehen Wiesbaden die Auflösung des Vertrags mit Blacha veröffentlicht. Der Deutsch-Pole hatte dort noch einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2019. „Nach dreieinhalb Jahren beim SV Wehen freue ich mich nun auf eine neue Herausforderung“, sagt der 27-Jährige. Er sei froh, dass ihm sein alter Arbeitgeber keine Steine in den Weg gelegt habe. Die Trennung erfolge nicht im Groll. „Aber ich bin ein Spieler, der auch spielen will.“ Und in der Rückserie der vergangenen Saison sei er von Wehen-Coach Rüdiger Rehm nicht mehr regelmäßig in der Startelf berücksichtigt worden.

Gute Kontakte zu Thioune

Beim VfL hat der Offensiv-Allrounder nun einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterzeichnet. „David Blacha ist ein gestandener Drittliga-Spieler, der uns insbesondere aufgrund seiner außerordentlichen Variabilität weiterhelfen wird. Er kann in der Offensive jede Position besetzen und auch als Verbindungsspieler im zentralen Mittelfeld agieren. Zudem bringt er neben seiner Erfahrung in der 3. Liga und der 2. Bundesliga auch Führungsqualität mit in unsere neu formierte Mannschaft“, sagt VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Blacha macht keinen Hehl daraus, dass VfL-Cheftrainer Daniel Thioune bei seiner Entscheidung pro Osnabrück für das „i-tüpfelchen“ gesorgt habe. „Ich habe mit ihm noch in Ahlen gespielt. Dort war er anschließend auch mein Trainer.“

Getrennte Wege gehen dagegen zukünftig Jannik Tepe und der VfL. Der 19-Jährige, der in der abgelaufenen Spielzeit bei zwei Einsätzen Drittliga-Luft schnuppern durfte, hat sich nach Angaben des VfL gegen das Vertragsangebot der Lila-Weißen entschieden und sucht eine neue Herausforderung an einem Standort, der ihm parallel ein Universitäts-Studium im Bereich Maschinenbau ermögliche. „Wir hätten Jannik Tepe gerne gehalten und ihn weiterentwickelt. Er möchte unbedingt ein universitäres Maschinenbau-Studium beginnen, das ist in Osnabrück leider nicht möglich. Insofern akzeptieren wir seine Entscheidung, die keine gegen den VfL, sondern für eine parallele berufliche Ausbildung ist. Wir werden ihn bei der Suche nach einem neuen Verein im Rahmen unserer Möglichkeiten maximal unterstützen, selbstverständlich engen Kontakt halten und seine Entwicklung weiter beobachten“, wird Schmedes zitiert.


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