Sachliche und konstruktive Gespräche VfL-Verantwortliche diskutieren mit Fans über Schließung der Westkurve

Von Harald Pistorius

Diskussionsstoff: Die mögliche Schließung der Westkurve sorgt bei vielen VfL-Fans für Unmut. Foto: Helmut KemmeDiskussionsstoff: Die mögliche Schließung der Westkurve sorgt bei vielen VfL-Fans für Unmut. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Die Ankündigung des VfL Osnabrücks, die Westkurve im Stadion an der Bremer Brücke zu schließen und nur noch bei ausgewählten Spielen mit hohem Zuschaueraufkommen zu öffnen, stieß bei vielen VfL-Fans nicht auf Gegenliebe. Am Mittwochabend sprachen Verteter des Vereins und aller Fangruppen über mögliche Lösungen.

Zwei Stunden wurde diskutiert am Mittwochabend – das Thema Westkurve führte Vertreter aller Fangruppen mit den Verantwortlichen des VfL Osnabrück zusammen. Laut VfL-Medienchef Sebastian Rüther sei das Treffen von einer harmonischen Atmosphäre geprägt gewesen, der Meinungsaustausch sei sachlich und konstruktiv verlaufen. Details, so sei einvernehmlich vereinbart worden, sollten nicht öffentlich genannt werden. Die VfL-Führung habe konkrete Vorschläge aus der Fanszene aufgenommen und versprochen, darüber intern zu beraten und kurzfristig eine Entscheidung zu treffen. Wahrscheinlich wird schon am Freitag erklärt, wie es in der Westkurve weitergeht, damit die Entscheidung in die Regularien des am Montag beginnenden Dauerkartenverkaufs eingearbeitet werden kann. Um Kosten unter anderem für Personal zu sparen, will der VfL die Westtribüne nur bei Spielen mit großem Andrang komplett öffnen. Diesen Plan, der zuvor weder in den Gremien noch mit den Fans diskutiert worden war, hatte der VfL den etwa 300 Dauerkartenbesitzern mitgeteilt. (Weiterlesen: Debatte um die Westkurve zeigt, was beim VfL falsch läuft)