Saisonfinale in Unterhaching Zum Abschluss noch ein positiver VfL-Moment?

Von Stefan Alberti

Last-minute-Tor für den VfL am 27. September 2014 in Unterhaching: Addy-Waku Menga trifft zum 4:3. Foto: imago/nphLast-minute-Tor für den VfL am 27. September 2014 in Unterhaching: Addy-Waku Menga trifft zum 4:3. Foto: imago/nph

Osnabrück. Das letzte Kapitel einer verkorksten VfL-Saison wird am Samstag (12. Mai) in Unterhaching geschrieben – und es kann zumindest noch mit einem positiven Osnabrücker Moment enden, sprich mit einem Sieg. Ansonsten würde der VfL die Spielzeit mit seiner längsten Sieglosserie in der 3. Fußball-Liga beenden.

Wie geht der VfL das letzte Spiel an? Fast wie immer – nur dass das Abschlusstraining am Freitag nicht in Osnabrück, sondern im unterfränkischen Werneck stattfand. Grund: die lange Bus-Anreise nach Unterhaching. Der VfL-Tross machte deswegen auf halber Strecke Station, um zu trainieren. Danach ging es weiter in Richtung Süden, wo am Abend ein Hotel bezogen wurde.

Was erwartet der VfL-Coach? „Natürlich wollen wir die Saison mit einem positiven Erlebnis beenden“, sagt Daniel Thioune. Das heißt: In dem für die Liga bedeutungslosen Spiel zählen für den Coach nur drei Punkte, um die Serie von bislang elf sieglosen Spielen am Stück zu beenden.

Welches Personal steht zur Verfügung? Aus der Startelf der Vorwoche fallen Felix Agu (Urlaub), Marc Wachs (verletzt), Jules Reimerink (Magen-Darm-Infekt) und Marcos Álvarez (Gelbsperre) raus. Konstantin Engel und Bashkim Renneke kehren nach ihren Sperren zurück. In Unterhaching sind erneut die A-Jugendlichen Yannick Rohrmann (Tor), Jannik Tepe und Tim Möller dabei.

Was liefert der Blick in die Statistik? Dass es beim letzten VfL-Auftritt in Unterhaching am 27. September 2014 vogelwild zuging. In einem turbulenten Spiel gewann der VfL mit 4:3.

Wer leitet das Spiel? Der Mann, bei dem der VfL vor wenigen Wochen in Zwickau in beiden Halbzeiten anstoßen durfte. Der Fehler von Tobias Fritsch blieb ohne Folgen. Dennoch wird der Referee diesmal mit Argusaugen beobachten, wer jeweils im Anstoßkreis steht.

Nach dem Spiel ab in den Urlaub? Nein. Die VfL-Profis müssen dann noch eine Woche arbeiten. Am Donnerstag (17. Mai, 19.15 Uhr) steht noch ein Gastspiel im Tecklenburger Land beim SV Büren auf dem Programm. „Da soll sich noch einmal der gesamte Kader präsentieren. Ab Freitag dürfen die Jungs dann an Urlaub denken.“

Und wie geht’s nun aus? Auch die Hachinger wollen sich nach zuletzt drei Niederlagen versöhnlich verabschieden. Der offene Schlagabtausch endet 3:3.


Samstag, 12. Mai 2018, 13.30 Uhr (38. Spieltag): Spielvereinigung Unterhaching - VfL Osnabrück

So könnten sie spielen:

Spielvereinigung Unterhaching: 22 Mantl – 2 Bauer, 5 Welzmüller, 15 Greger, 4 Winkler – 20 Stahl – 13 Müller, 31 Kiomourtzoglou, 11 Schimmer, 35 Porath – 9 Hain.

VfL Osnabrück: 22 L. Tigges – 7 Renneke, 10 Groß, 17 Sušac, 5 Engel – 13 Danneberg, 29 Krasniqi – 25 Iyoha, 26 Klaas, 23 Bickel – 24 Tepe.

In Reserve: 31 Rohrmann (Tor), 2 Ruschmeier, 4 Appiah, 8 Sen, 19 Steffen Tigges, 28 Möller, 37 Sama.

Es fehlen: Álvarez (Gelbsperre), Reimerink (Magen-Darm-Infekt), Wachs (Verletzung am Sprunggelenk), Gersbeck (Kreuzbandriss), Paterok (Zerrung), Heider (Reha/Knie-OP), Dercho (im Aufbau), Savran (Reha/Knorpelschaden), Arslan, Zorba, Kristo, Falkenberg, Breulmann (nicht im Kader).

Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Frankfurt). Der 27-Jährige leitete zuletzt am 8. April 2018 ein Spiel mit VfL-Beteiligung (1:1 in Zwickau).

Zuschauer: Erwartet werden etwa 2500 Besucher (etwa 100 aus Osnabrück).