Doch noch ein Heider-Einsatz? VfL Osnabrück: Ohne Ahmet Arslan nach Zwickau

Von Stefan Alberti

Nicht im Kader: Ahmet Arslan. Foto: TitgemeyerNicht im Kader: Ahmet Arslan. Foto: Titgemeyer

Osnabrück. Der VfL Osnabrück wird am Wochenende ohne Ahmet Arslan die Reise zum nächsten Auswärtsspiel nach Zwickau antreten.

„Er spielt bis auf Weiteres für meine Kaderplanung keine Rolle“, sagt Trainer Daniel Thioune. Diese Entscheidung hänge natürlich mit dem missratenen Elfmeter-Lupfer von Arslan im Pokalspiel in Drochtersen zusammen: „Ich lege aber Wert auf die Feststellung, dass Ahmet Arslan nicht zum Sündenbock von Drochtersen abgestempelt wird.“ Das Ausscheiden im Niedersachsen-Pokal sei auf ein kollektives Teamversagen zurückzuführen. Das Verhalten Arslans habe jedoch gezeigt, dass er derzeit nicht den Ernst der Lage beim VfL erkenne, so der Trainer. „Ich habe aktuell nicht das Gefühl, dass er weiß, was wir von ihm erwarten.“ Nach Angaben von Thioune hätte sich Arslan auch eine entsprechende Standpauke anhören müssen, wenn sein Elfmeter-Lupfer den Weg ins Tor gefunden hätte.

Gersbeck wohl wieder fit

Und der sonstige Kader? Am Donnerstag hätten die nicht angeschlagenen Spieler in erster Linie regeneriert. Dafür sei intensiver mit den Profis aus dem VfL-Lazarett gearbeitet worden. Nach aktuellem Stand könnte Torhüter Marius Gersbeck am Sonntag in Zwickau wohl wieder dabei sein. Hinter Spielern wie Jules Reimerink, Emmanuel Iyoha oder Marcos Álvarez stünden noch Fragezeichen. „Da müssen wir die nächsten beiden Tage abwarten.“ Da die Meniskus-Operation von Marc Heider nun doch erst für die kommende Woche terminiert sei, könnte der Angreifer noch eine Option für Zwickau sein. „Marc hat signalisiert, dass er zur Verfügung stehen kann.“