„Haben Partie ausgeglichen gehalten“ Appiah über Magdeburg: Das 0:1 hat den Ausschlag gegeben

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Gutes Startelf-Comeback: Marcel Appiah überzeugte mit Ballsicherheit und Zweikampfstärke. Foto: osnapixGutes Startelf-Comeback: Marcel Appiah überzeugte mit Ballsicherheit und Zweikampfstärke. Foto: osnapix 

Magdeburg. Nach fünfeinhalb Wochen ist Marcel Appiah in die Startformation des VfL Osnabrück zurückgekehrt – und hat beim 0:2 beim 1. FC Magdeburg in der 3. Fußball-Liga eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert. Im Interview spricht der VfL-Verteidiger über die Partie und riskiert einen Blick auf die anstehende Aufgabe in Erfürt.

Sagen Sie mal, Herr Appiah, ...da war doch mehr drin, oder?

Marcel Appiah, seit dem 0:0 gegen den Karlsruher SC vor fünfeinhalb Wochen erstmals wieder auf dem Platz für die Lila-Weißen: Ja, ich denke auch, dass wir die Partie über weite Strecken ausgeglichen gehalten haben. Allerdings eben auch, ohne selbst großartig zwingend zu werden. Das war aber eigentlich diesmal auf beiden Seiten so. Letztendlich hat deshalb der Moment des 1:0 für Magdeburg den Ausschlag gegeben.

Bis dahin hat der Riegel mit dem Wechsel von Vierer- auf Sechserkette gut funktioniert und die Magdeburger genervt...

Ja, weil alle von uns diszipliniert mitgewirkt haben. Umso bitterer, dass der zweite Schuss von denen gleich reingeht – ich glaube, der Ball war ein wenig verdeckt, nachdem er von außen in die Mitte gespielt worden ist.

Sie haben lange nicht in der Startelf gestanden. Wie haben Sie das erlebt, und wie war es jetzt, direkt in Magdeburg vor dieser Kulisse wieder aufzulaufen?

Ich habe mich einfach gefreut, dass ich spiele und der Mannschaft helfen kann. Über die Zeit davor kann ich jetzt nicht mehr nachdenken. Das ist für mich Vergangenheit.

Wie haben Sie Ihre eigene Leistung als rechter der vier Innenverteidiger gesehen?

Gegen diesen starken Gegner war ich natürlich vor allem defensiv gefordert, was – denke ich – ganz gut funktioniert hat. Offensiv kann man wahrscheinlich immer mehr machen als diesmal.

Macht diese Niederlage nun die Partie in Erfurt – ein Gegner, bei dem die Siegchancen wohl etwas größer sind als in Magdeburg – noch wichtiger?

Zunächst ist jedes Spiel wichtig. Ich denke nicht, dass man Erfurt schlechtreden kann. Sie haben zuletzt sehr gute Spiele abgeliefert. Wir müssen auf jeden Fall an unsere Grenzen gehen, wenn wir dort gewinnen wollen.

Hier der Spielbericht zur Partie in Magdeburg


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