Iyoha ein Kandidat für die Bank? VfL Osnabrück: Heider kann Knie-OP womöglich hinauszögern

Meine Nachrichten

Um das Thema VfL Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Marc Heider (links) kann seine Knie-Operation womöglich noch hinauszögern und ist damit vorerst eine personelle Alternative beim VfL Osnabrück. Foto: Helmut KemmeMarc Heider (links) kann seine Knie-Operation womöglich noch hinauszögern und ist damit vorerst eine personelle Alternative beim VfL Osnabrück. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Die Zeit heilt alle Wunden: Bei den Drittliga-Fußballern des VfL Osnabrück könnte dieses Sprichwort bald auf Emmanuel Iyoha zutreffen, der vielleicht schon in Magdeburg wieder im Kader steht. Auch Marc Heider könnte am Sonntag noch eine Option sein.

Trainer Daniel Thioune machte zu Wochenbeginn keinen Hehl daraus, dass die Absage des für Mittwoch angesetzten Nachholspiels in Erfurt auch ihr Gutes hat: Sie gibt den angeschlagenen Lila-Weißen Zeit, an der Genesung zu arbeiten.

Heider kann Operation noch hinauszögern

Länger als gedacht könnte Marc Heider an Bord sein. Der 31-Jährige, der mit sieben Toren und zwei Vorlagen zu den gefährlichsten Offensivkräften der Lila-Weißen gehört, muss sich über kurz oder lang am Knie operieren lassen. Der Eingriff, der zunächst für diese Woche vorgesehen war, lässt sich womöglich erst noch einmal aufschieben. Sein Trainingspensum bleibt aber eingeschränkt.

Hoffen auf Iyohas Rückkehr

Am Dienstag arbeiteten die Profis individuell – jeder im Rahmen seiner Belastbarkeit. Für einige stand Athletiktraining im Vordergrund. Für Christian Bickel und Emmanuel Iyoha war Lauftraining angesagt. Vor allem bei Iyoha, der seit Anfang März wegen Problemen im Sprunggelenk kürzertreten musste, gibt es leichte Hoffnung, dass er beim Spiel in Magdeburg am Sonntag (14 Uhr) zumindest wieder im Kader stehen könnte. „Er war vor seiner Verletzung nicht in der schlechtesten Verfassung“, sagt Thioune über Iyoha. Der 20-Jährige könnte auch von der Bank aus eine Verstärkung sein, um im Spielverlauf frischen Offensivwind zu bringen.

Bickel seit dieser Woche wieder gesundgeschrieben

Wegen der deutlich längeren Ausfallzeit seit Ende Juli des vergangenen Jahres braucht sein Mittelfeldkollege Bickel noch ein paar Einheiten mehr, um an die Mannschaft heranzufinden. Nach seinem Kreuzbandriss ist der 27-Jährige seit dieser Woche zumindest wieder komplett gesundgeschrieben. „Christian Bickel macht vieles gut, auch im Training mit Ball. Er hat aber noch ein paar Defizite im Zweikampfverhalten und im Spiel gegen den Ball“, sagt Thioune. Bickel werde seine Chancen in den kommenden Wochen bekommen, allerdings erst einmal in Form von Kurzeinsätzen. Durch die erneute Absage aus Erfurt könnte sich sein anvisiertes Comeback noch erreichen lassen. „Ich stamme ja aus der Nähe von Erfurt, also wäre ich im Spiel gegen Rot-Weiß natürlich schon sehr gerne wieder mit dabei“, hatte Bickel im vergangenen Herbst als Ziel ausgegeben. Beim DFB sind der 4. und 25. April als Nachholspieltage in der 3. Liga vorgesehen.

Klaas muss sich noch gedulden

So lange wollen Torwart Marius Gersbeck (Muskelquetschung im Oberschenkel) und Steffen Tigges, der gegen Münster trotz muskulärer Probleme in den Schlussminuten zum Einsatz kam, nicht mehr im Wartestand sein. Sebastian Klaas, dessen Oberschenkelverletzung langwieriger ist als erwartet, muss sich noch länger gedulden.

Thioune: Mal wieder ein Spiel zu null halten

Für alle fitten Spieler wird das Thema Einsatzbereitschaft in dieser Woche ein Trainingsinhalt sein. „Wenn wir mit zehn Leuten verteidigen, hilft das jedem Einzelnen“, gibt Thioune ein Beispiel, was er sich auf dem Feld wünscht. „Wir müssen auch mal wieder ein Spiel zu null halten.“ Das gelang zuletzt am 14. Februar beim 0:0 gegen Karlsruhe.

In Magdeburg „brutal dagegenhalten“

Nach dem schwachen Derby-Auftritt erwartet der Trainer eine Steigerung in Magdeburg. Am Dienstag waren rund 16000 Karten für die Partie verkauft. Vor großer Kulisse müsse sein Team Physis und Mentalität zeigen: „Da brauchen wir nicht nur Qualität, sondern müssen brutal dagegenhalten“, sagt Thioune.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN