Paterok für Gersbeck ins Tor? VfL-Kapitän Groß: Gegen Münster einiges gutzumachen

Meine Nachrichten

Um das Thema VfL Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kandidat für die Startelf: Torwart Tim Paterok behielt im Freitagstraining den Durchblick im Schneetreiben. Foto: Helmut KemmeKandidat für die Startelf: Torwart Tim Paterok behielt im Freitagstraining den Durchblick im Schneetreiben. Foto: Helmut Kemme 

Osnabrück. Die Rasenheizung im Stadion an der Bremer Brücke läuft, Trainer und Spieler des VfL Osnabrück sind heiß: Am Sonntag (14 Uhr) wollen sie sich im Derby gegen Preußen Münster für das 1:4 aus dem Hinspiel revanchieren.

Wie steht es um Marius Gersbeck? Der Torwart konnte nach seiner Muskelquetschung im Oberschenkel noch nicht trainieren. „Wir müssen bis Samstag und vielleicht Sonntagfrüh abwarten. Jeder Tag und jede Nacht Ruhe tun Marius gut“, sagt VfL-Trainer Daniel Thioune, der betont: „Wir stellen ihn nur ins Tor, wenn er fit ist.“ Thioune hätte keine Sorgen, Tim Paterok zwischen die Pfosten zu stellen. „Wir wissen um Tims Stärke und tun gut daran, ihm das Vertrauen zu schenken.“ Ein Torwartwechsel sorge nicht zwangsläufig für Verunsicherung, sagte Groß: „Wir wissen, damit umzugehen.“ Paterok habe nach seiner Einwechslung in Würzburg „richtig gut gespielt“.

Hier geht es am Sonntag direkt zum Liveticker

Mit welchem Personal kann der VfL ansonsten planen?Jules Reimerink ist nach seiner Gelbsperre zurück und könnte mit Marc Heider wieder die bewährte Flügelzange im 4-3-3-System bilden. Dann würde wohl Steffen Tigges aus der Startelf rutschen. Marcos Álvarez musste am Freitag im Training nach einem Schlag aufs Bein behandelt werden. Sein Einsatz ist laut Sportdirektor Benjamin Schmedes nicht in Gefahr. Für Emmanuel Iyoha und Sebastian Klaas kommt das Derby zu früh.

Weiterlesen: VfL erteilt Hausverbote nach Pyrotechnik gegen Meppen

Wie ist die Stimmung im Team? „Mit Münster haben wir ein geiles Spiel vor der Brust. Das sind Spiele, auf die man sich die ganze Woche freut“, sagt Mittelfeldspieler Christian Groß. Der 29-Jährige, der am Sonntag wieder die Kapitänsbinde tragen wird, sah das 1:4 im Hinspiel gelbgesperrt von der Tribüne, erlebte aber im Mannschaftsbus die Stimmung im Team. „Wir haben einiges gutzumachen“, weiß Groß, „wir wollen auch für die Fans dieses Spiel gewinnen“. Nach zwei sieglosen Spielen in Folge hat der VfL die obere Tabellenhälfte noch nicht abgehakt. „Wir wollen endlich diesen Derbysieg haben. Da heißt es ,Volle Kraft voraus!‘“, sagt Thioune.

Hier geht es am Sonntag direkt zum Liveticker

Was erwartet der VfL von Münster? Vor allem eine schwer auszurechnende Aufstellung. Preußen-Trainer Marco Antwerpen sei „sehr wechselhaft, was System- und Personalentscheidungen betrifft“, sagt Thioune, der selbst gerne taktisch und personell überrascht. Zudem haben die Preußen einige Verletzungssorgen. Zuviel Aufmerksamkeit wird dem Gegner nicht zuteil, wie Thioune ankündigte: „Wir sind an der Bremer Brücke und werden uns nicht verstecken, sondern versuchen, unsere Spielidee durchzubringen.“

Weiterlesen: Mehr Ausblick von Trainer Daniel Thioune und Kapitän Christian Groß aufs Spiel

War sonst noch was? Der VfL-Trainer hat gute Erinnerungen an Münster: Mit Osnabrück (2001/02) und RW Ahlen (im Westfalenpokal) feierte er in drei Spielen drei Siege gegen die Preußen und schoss dabei insgesamt vier Tore. „Die Serie will ich fortsetzen“, sagt der 43-Jährige – auch wenn nun andere die Tore schießen müssen.

Und wie geht‘s nun aus? Der VfL erkämpft sich einen 2:1-Sieg.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN