Interview nach 0:1 bei Würzburger Kickers VfL-Profi Danneberg: Wir müssen eine neue Serie starten

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Fast synchron: VfL-Profi Tim Danneberg und Jannis Nikolaou. Foto: Moritz FrankenbergFast synchron: VfL-Profi Tim Danneberg und Jannis Nikolaou. Foto: Moritz Frankenberg 

Würzburg. Essen ist wichtig, auch nach einer Niederlage. Die Speicher müssen wieder aufgefüllt werden. Und so kam VfL-Profi Tim Danneberg nach dem 0:1 der Osnabrücker in der 3. Fußball-Liga noch kauend aus der Kabine. Im Interview verrät er nicht nur, was es zu Essen gab, sondern auch weshalb bei ihm und seinen Kollegen Frust herrschte.

Herr Danneberg, Sie kauen noch. Was gab es denn zu essen?

Hühnerfrikassee und Kuchen.

Hat die Mannschaft sich das heute denn verdient?

Das Frikassee?

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Nein, einen Nachtisch.

Man sollte auch nach so einem Spiel seinen Speicher wieder auffüllen. Das ist für die Regeneration extrem wichtig. Natürlich hatten wir uns mehr vorgenommen als das, was wir heute gezeigt haben. Deshalb sind auch alle gerade extrem frustriert. Würzburg wollte ja auch nicht unbedingt. Deshalb war es fast klar, dass das Spiel wenn, dann wahrscheinlich durch ein Standardtor entschieden werden wird. Da müssen wir eigentlich mehr auf der Hut sein.

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Der Ball muss vor dem Elfmeter weg.

Klar müssen wir das vorher besser klären. Das müssen wir Wachser jetzt nicht unter die Nase binden, das weiß er. Daraus lernen junge Spieler. Wenn wir in solchen Spielen was mitnehmen wollen, müssen wir hellwach sein.

Und das nicht nur hinten. Vorne fehlte auch die letzte Konsequenz.

Das war ein bisschen wie in der Anfangsphase gegen Meppen. Da konnten wir auch kein Kapital aus unseren guten Chancen schlagen. Nach dem Rückstand hatten wir zwei hundertprozentige und lassen sie wieder liegen. Das bricht uns immer das Genick, und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Klar ist es so, wenn du Spiele für dich entscheiden willst, musst du Tore schießen. Wir arbeiten im Training daran.

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Nach fünf Spielen ohne Niederlage die erste Pleite – schmerzt sie noch mehr?

Wenn man eine Serie hat, will man sie eigentlich so lange wie möglich aufrecht halten. Und heute wäre es nicht nötig gewesen, sie reißen zu lassen. Wir müssen jetzt daran arbeiten, das zu analysieren und eine neue Serie zu starten.


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