Debüt für Paterok VfL Osnabrück: Gersbeck, Álvarez, Engel und Heider angeschlagen

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Sicherer Rückhalt: Tim Paterok. Foto: OsnapixSicherer Rückhalt: Tim Paterok. Foto: Osnapix

Würzburg. Der VfL Osnabrück ist mit einigen Blessuren aus der Drittliga-Partie bei den Würzburger Kickers gegangen. Bei der 0:1-Niederlage musste Torhüter Marius Gersbeck mit einer Oberschenkelprellung ausgewechselt werden. Auch Konstantin Engel und Marcos Álvarez zogen sich Prellungen zu und müssen im Training vorerst ebenso pausieren wie Marc Heider.

Gewaschen wird die Arbeitskleidung von Tim Paterok mit Sicherheit jede Woche, doch diesmal war es zum ersten Mal so richtig nötig. Denn auch wenn auf seinem Trikot die Nummer 1 zu sehen ist, in Würzburg war es zum ersten Mal so richtig mit Dreck beschmutzt.

Weiterlesen: Reaktionen zur Niederlage gegen Würzburg

Ein Problem hat der gelernte Kfz-Mechatroniker damit nicht. Im Gegenteil. „Es ist immer schön, auf dem Platz zu stehen, auch wenn es natürlich besser gewesen wäre, Marius hätte sich dafür nicht verletzt“, gab er nach seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den VfL kund. „Noch schöner wäre es gewesen, wir hätten gewonnen oder einen Punkt mitgenommen.“ An Paterok hat es nicht gelegen. Der 25-Jährige zeigte eine gute Leistung und unter anderem gegen Simon Skarlatidis eine starke Parade.

Prellung bei Gersbeck

Zur Pause wurde Paterok für Marius Gersbeck eingewechselt. Der Stammtorhüter des VfL hatte sich bei einem Zusammenprall mit einem Würzburger Spieler verletzt. „Starke Prellung am Oberschenkel“, sagte Trainer Daniel Thioune am Sonntag: „Er muss die nächsten Tage pausieren. Ob er am Sonntag im Derby einsatzbereit ist, entscheiden wir kurzfristig.“ (Hier geht es zum Spielbericht aus Würzburg)

Álvarez und Engel pausieren im Training

Die Personalsorgen nehmen also weiter zu. Auch Marcos Álvarez und Konstantin Engel zogen sich Fußprellungen zu. „Ich erwarte sie Dienstag nicht zwingend zum Training“, sagte Thioune. Das gilt auch für Marc Heider, dem neben Knieproblemen weiter ein taubes Gefühl im Fuß seit dem Meppen-Spiel zu schaffen macht. Wann Emmanuel Iyoha (Sprunggelenk) zurückkehrt, ist noch ungewiss, bei Sebastian Klaas (Oberschenkel) dürfte es noch länger dauern.

Da ist es fast schon eine Erleichterung zu wissen, dass Paterok bereit wäre. „Natürlich ist Marius unsere Nummer eins und wichtig für uns“, betonte Thioune: „Aber Tim hat gezeigt, dass wir uns auf ihn verlassen können. Wenn er im Tor stehen würde, das würde uns keine Bauchschmerzen machen.“


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