Nach Pyrotechnik beim Derby DFB fordert VfL Osnabrück zu Stellungnahme auf

Von Sportredaktion

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Beim Derby gegen den SV Meppen wurde sowohl im Gästeblock als auch in der Ostkurve der Bremer Brücke Pyrotechnik gezündet. Foto: Helmut KemmeBeim Derby gegen den SV Meppen wurde sowohl im Gästeblock als auch in der Ostkurve der Bremer Brücke Pyrotechnik gezündet. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Nachdem beim Derby gegen den SV Meppen Pyrotechnik sowohl im Gästebereich als auch in der Ostkurve an der Bremer Brücke gezündet wurde, fordert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den VfL Osnabrück nun zu einer Stellungnahme auf.

In einer Mitteilung des VfL entschuldigte sich Geschäftsführer Jürgen Wehlend im Namen des Vereins: „Es ist nach den uns vorliegenden Erkenntnissen niemand zu Schaden gekommen, aber das entschuldigt das unverantwortliche Verhalten der Osnabrücker Ultraszene in keiner Art und Weise. Nicht nur, dass ein ansonsten friedliches und sportlich überaus attraktives Derby riskiert wurde. Unbeteiligte Fußballfans wurden in Mitleidenschaft gezogen, bei denen gesundheitliche Schäden durch den Einsatz zudem verbotener Flamm- und Rauchkörper billigend in Kauf genommen wurde.“

In der Mitteilung heißt es weiter, der VfL distanziere sich von jeglicher Form von Gewalt und dem Einsatz von Pyrotechnik in Fußballstadien, denn dieser ziehe nicht nur Strafen nach sich, die dem Verein wirtschaftlich und seinem Image schaden, sondern gefährde die Gesundheit der Fans im gesamten Stadion. Man wolle nun die Verantwortlichen ermitteln, in Regress nehmen und von den Spielen des VfL ausschließen.

(Weiterlesen: VfL-Geschäftsführer stinksauer: Osnabrücker Ultras zündeln und jagen Meppener Fans)


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