Iyoha weiterhin fraglich VfL-Verteidiger Sušac: Stimmung war an der Grenze zum Hass

Von Luis Rewwer

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Der Osnabrücker Adam Sušac (rechts) ist in dieser Saison ein fester Bestandteil der VfL-Startelf. Foto: imago/KirchnerDer Osnabrücker Adam Sušac (rechts) ist in dieser Saison ein fester Bestandteil der VfL-Startelf. Foto: imago/Kirchner 

Osnabrück. Es ist wieder Derbyzeit für den VfL Osnabrück. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune empfängt am Dienstag (19 Uhr) den SV Meppen. In der Innenverteidigung setzt der Coach auf Adam Sušac, der seit seinem Wechsel zum VfL Mitte August 2017 nur ein Spiel verpasst und in seiner Karriere bereits reichlich Derbyerfahrung gesammelt hat.

„In den nächsten drei Spielen wollen wir viel gut machen, was wir in der bisherigen Saison nicht gut gemacht haben. Wir wollen mit dem Derby Schwung holen“, sagte Sušac in der Pressekonferenz vor dem Derby. Der Innenverteidiger hat die 0:1-Hinspiel-Niederlage der Osnabrücker in Meppen noch in guter Erinnerung: „Wir waren damals die bessere Mannschaft. Wir haben ein unglückliches Gegentor kassiert und verloren. Deswegen wollen wir jetzt die Revanche.“

Der Kroate hat in seiner bisherigen Laufbahn schon einige Derbys gespielt und verweist auf seine Duelle zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue. „Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel – für Fans und für die Spieler“, weiß Sušac. Schon im Hinspiel in Meppen sei die Stimmung der Fans an der Grenze zum Hass gewesen. Ein Grund für die aktuelle Erfolgswelle des VfL sei „die stabile Abwehr“, lobte der 28-Jährige, der mit Neuzugang Stephen Sama einen Partner in der Verteidigung an seiner Seite hat, mit dem er sich gut verstehe. „Das Zusammenspiel mit Stephen Sama hat bisher gut geklappt. Wir verstehen uns sehr gut. Er ist ein Spieler mit sehr viel Erfahrung.“

Personelle Situation verbessert sich

„Unser Trainingsplatz füllt sich langsam wieder“, sagte VfL-Trainer Daniel Thioune, der am Dienstag auf seinen gelbgesperrten Kapitän Christian Groß verzichten muss. Ein Einsatz von Offensivspieler Emmanuel Iyoha, der an einer Sprunggelenks-Verletzung leidet, ist für das anstehende Duell fraglich. „Wir haben die Trainingssteuerung erhöht. Wir müssen abwarten“, sagte Thioune, dem ebenso weiterhin Sebastian Klaas und Christian Bickel fehlen werden. Klaas sei ins Lauftraining eingestiegen, aber noch keine Option für das Spiel. Erfreuliche Nachrichten gibt es derweil bei Bickel, der aufgrund eines Kreuzbandrisses erst zwei Spiele in dieser Saison absolvierte. „Christian Bickel ist bereits wieder intensiver ins Mannschaftstraining eingestiegen,“ sagte der VfL Coach.


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