VfL-Wiki: Tom Geißler, VfL Osnabrück Vom Fußballer zum Kaffeeröster

Von Sportredaktion

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Osnabrück. Er konnte sein fußballerisches Potenzial im VfL-Trikot leider nur andeuten. Verletzungen plagten den Kreativspieler Tom Geißler – nicht nur während des einen Jahres an der Bremer Brücke.

Tom Geißler

Geboren am 12. September 1983. Stammt aus dem sächsischen Oschatz. Spielte in seiner Jugend zunächst bei seinem Heimatverein FSV Oschatz. Wechselte 1996 zum in die Jugendabteilung des VfB Leipzig.

Durchbruch bei Sachsen Leipzig

Schloss sich im Sommer 2000 dem FC Sachsen Leipzig in der drittklassigen Regionalliga Nord an. Stieg ohne Einsatz ab und kam erst in der Folgesaison in der Oberliga zu Einsätzen. Schaffte in der Saison 2002/2003 den Durchbruch im zentralen Mittelfeld und stieg in die Regionalliga Nord auf.

Klopp holt Geißler in die Bundesliga

Verließ den Verein ein halbes Jahr später und wechselte zum Zweitligisten Wacker Burghausen. Empfahl sich dort und wurde im Sommer 2005 zum Bundesligisten FSV Mainz 05 unter Trainer Jürgen Klopp transferiert.

Über Aue nach Osnabrück

Konnte sich dort nicht durchsetzen und wurde deshalb im Jahr darauf zunächst für ein Jahr an den Zweitligisten Erzgebirge Aue ausgeliehen und anschließend von diesem verpflichtet. Schloss sich nach dem Abstieg im Sommer 2008 dem VfL unter Trainer Claus-Dieter Wollitz an.

Geplagt von Verletzungen

Kam hier in der Hinrunde aufgrund von Verletzungen nicht zum Zuge. Kämpfte sich in der Rückrunde ins Team und erzielte im Heimspiel gegen den FC St. Pauli (2:2) seinen einzigen Treffer.

Verließ den VfL nach dem Abstieg

Fiel im Frühjahr erneut aus und konnte erst in den letzten Spielen wieder eingreifen. Stieg mit dem VfL nach der Relegationsniederlage gegen den SC Paderborn in die 3. Liga ab und wechselte zur TuS Koblenz in die 2. Bundesliga.

Dritter Abstieg in Folge

Gehörte dort zum Stammpersonal, stieg jedoch am Ende der Saison zum dritten Mal hintereinander ab. Schloss sich daraufhin im Sommer 2010 dem Regionalligisten RB Leipzig an. Verließ den Verein nach zwei Jahren und spielte im Anschluss für Carl Zeiss Jena in der Regionalliga.

Café-Inhaber und Student

Wechselte im Sommer 2015 zum Oberligisten SSV Markranstädt. Beendete im Sommer 2016 seine Profikarriere und eröffnete 2017 ein auf Kaffee spezialisiertes Café in Leipzig. Studiert nebenbei Wirtschaftspsychologie.

Stand: Juli 2017.

Weiterlesen im Archiv auf noz.de:

Geißler im Interview: „Ich bringe viele Emotionen mit“

Geißler leitet heute sein eigenes Café

VfL-Wiki. Idee und Koordination: Harald Pistorius. Recherche und Textbeiträge: Christoph Berger, Christopher Bredow, Micha Lemme, Fabian Pieper, Harald Pistorius. Gestaltung und Fotorecherche: Britta Hente. Alle Rechte bei NOZ Medien. Veröffentlichung nur mit Quellenangabe und Verlinkung.

Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen bitte per Mail an: vfl-wiki@noz.de


Statistik Tom Geißler

Vereine: VfB Leipzig (bis 2000), Sachsen Leipzig (2000 bis 2003), Wacker Burghausen (2004/05), 1. FSV Mainz 05 (2005/06), Erzgebirge Aue (2006 bis 2008), VfL Osnabrück (2008/09), TuS Koblenz (2009/10), RB Leipzig (2010 bis 2012), Carl Zeiss Jena (2012 bis 2015), SSV Markranstädt (2015/16).

Beim VfL in der Saison 2008/09. 8 Spiele in der 2. Bundesliga, 1 Tor. 9 Freundschaftsspiele, 2 Tore.

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