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VfL Osnabrück schlägt Chemnitz 6:1 VfL-Torschütze Heider: Das war überragend


jka/hp Osnabrück. Das 2:0 schoss Marc Heider selbst, das 4:0 durch Tim Danneberg legte er auf: Der Offensivspieler des VfL Osnabrück spricht nach dem 6:1 gegen den Chemnitzer FC im Interview über seine Leistung und ein unnötiges Gegentor.

Herr Heider, haben Sie das Ergebnis schon realisiert?

Ich denke, unsere Spielweise rechtfertigt das Ergebnis heute. Wir haben den Gegner offensiv früh unter Druck gesetzt, zielstrebig nach vorne gespielt und uns für ein richtig gutes Spiel belohnt.

Wann haben Sie zuletzt 6:1 gewonnen?

Das ist schon ein Weilchen her, aber es tut gut. Wir müssen das Positive mitnehmen, aber auch das Negative sehen. Das Gegentor war einfach unnötig. Die Fehler müssen wir angucken, abstellen und so viel wie möglich von diesem Spiel in die kommenden Spiele mitnehmen.

Bei einem 6:1 ist ein Gegentor sicherlich zu verschmerzen…

Man kann es verschmerzen, aber es ist unnötig. Wir strengen uns vorne an, die Tore zu machen, und sind dann hinten auch gemeinsam dafür verantwortlich, gut zu verteidigen. Es ist – auch für den Torwart – schöner, wenn am Ende der Kasten sauber geblieben ist.

Sie haben Ihr fünftes Saisontor geschossen und eins vorgelegt – ein gelungener Abend für Sie...

Ich bin absolut zufrieden mit dem Spiel und meiner Leistung. Vorrangig ist aber, was die Mannschaft auf den Platz gebracht hat. Das war überragend…

…und es war ein wichtiger Sieg…

Er war extrem wichtig. Es war ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit in die richtige Richtung. Wir haben jetzt aber zwei schwere Spiele vor der Brust. Da müssen wir so viele Punkte wie möglich holen und weiter Abstand gewinnen.

Gefühlt waren Sie alle ein bisschen bissiger als beim 0:1 in Halle.

Wir haben uns für dieses Heimspiel in der Besprechung viel vorgenommen und das von Anfang an auf den Platz gebracht. Es war von der ganzen Mannschaft ein richtig geiles Spiel.