Die Personallage beim VfL Osnabrück Einsatz von Sama, Engel und Sen vor Chemnitz-Spiel fraglich

Von Daniel Brickwedde

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Der Einsatz von Stephen Sama im Spiel des VfL Osnabrück am Freitag gegen den Chemnitzer FC ist fraglich. Foto: Fotostand / GelhotDer Einsatz von Stephen Sama im Spiel des VfL Osnabrück am Freitag gegen den Chemnitzer FC ist fraglich. Foto: Fotostand / Gelhot

Osnabrück. Der VfL Osnabrück steht vor einem richtungsweisenden Spiel am Freitagabend gegen den Chemnitzer FC (19 Uhr). Unter Flutlicht geht es an der Bremer Brücke um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Drei angeschlagene Profis stehen dabei für Trainer Daniel Thioune auf der Kippe. Gute Einsatzchancen hat hingegen Sebastian Klaas, der in Halle auf der Bank saß.

Verlieren verboten heißt es am Freitagabend an der Bremer Brücke für den VfL Osnabrück. Mit dem Chemnitzer FC reist ein direkter Konkurrent aus der Abstiegszone an, der nur drei Punkte und einen Platz hinter dem VfL rangiert. Personell findet Trainer Daniel Thioune noch einige Fragezeichen in seinem Kader vor.

Das betrifft unter anderem die beiden Winter-Zugänge Utku Sen und Stephen Sama. Sen stieß am Dienstag im Training mit einem Mitspieler zusammen, sollte aber am Mittwochnachmittag wieder ins Training einsteigen und sich für „Freitag empfehlen“. Sama fehlte bislang komplett in dieser Trainingswoche. Der Innenverteidiger bekam bei seinem Debüt am vergangenen Samstag in Halle (0:1) einen Schlag auf das Sprunggelenk und pausiert seitdem vorsorglich.

Thioune lobte noch einmal dessen ersten Auftritt, bei dem er der Mannschaft auf Anhieb „mehr Stabilität“ gegeben habe. Gleichzeitig betonte der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Chemnitz-Spiel jedoch, dass Sama „nur bei 100-prozentiger Fitness ein Gewinn für die Mannschaft“ sei.

Klaas mit „guten Chancen“ auf die Startelf

Sorgen gibt es auch um Konstantin Engel. Der Verteidiger, der in Halle den geplanten Startelfeinsatz wegen eines grippalen Infekts verpasste, konnte seitdem nicht mehr trainieren und suchte am Mittwoch noch mal den Arzt auf. „Ein großes Fragezeichen“, urteilte Thioune über die Einsatzchancen des 29-Jährigen gegen Chemnitz und fügte an. „Bei Koka müssen wir emphatischer sein, was seine Personalie und den Umgang damit angeht. Er steht auch nur im Kader, wenn er 100-prozentig fit ist.“

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Insgesamt bezeichnete Thioune die bisherige Trainingswoche als „intensiv“, in der auch das Spiel gegen Halle reflektiert wurde. „Wir werden am Freitag Veränderungen vornehmen, um wieder mehr Offensivkraft auf den Platz zu bringen“, erklärte Thioune und spielte dabei auf Akteure an, „die ihre Stärken im Ballbesitz“ haben. Er erwartet Chemnitz als einen Gegner, der besonders tief und kompakt stehen werde. Daher hob er die Qualitäten eines Sebastian Klaas hervor, der „Bälle in die Tiefe stecken und Torchancen herausspielen kann.“ Er habe gute Chancen, in die erste Elf zurückzukehren.

„Iyoha hat ein unglaubliches Potenzial“

Eine Alternative könnte auch wieder Emmanuel Iyoha sein. In Halle hatte Thioune dem Düsseldorfer-Leihspieler nicht mal einen Kaderplatz gegeben. „Wir haben auf den einen oder anderen zuletzt bewusst verzichtet. Das war ein klares Zeichen an die Jungs, dass sie für ihren Platz in der Startelf kämpfen müssen. Iyoha hat unglaubliches Potenzial, trifft aber manchmal noch falsche Entscheidungen. Das ist in den Gesprächen bei ihm angekommen“, sagte Thioune, lobte die Reaktion des Spielers im Training und machte Hoffnung auf einen Einsatz am Freitag: „So schnell es nach oben auf die Tribüne gehen kann, so schnell kann es auch wieder auf den Platz gehen.“


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