Stimmen nach dem 0:1 in Halle VfL-Innenverteidiger Sama: Das Debüt fühlt sich nicht gut an

Von Stefan Alberti und Johannes Kapitza

Erster Einsatz im VfL-Trikot: Stephen Sama (rechts), hier im Zweikampf mit Halles Marvin Ajani. Foto: FotostandErster Einsatz im VfL-Trikot: Stephen Sama (rechts), hier im Zweikampf mit Halles Marvin Ajani. Foto: Fotostand 

Halle. Nach dem 0:1 des VfL Osnabrück beim Halleschen FC muss sich das Team von Trainer Daniel Thioune auf schwere Wochen im Tabellenkeller einstellen. Die Stimmen nach der Niederlage beim HFC.

Daniel Thioune, VfL-Trainer: „Wir wollten heute sehr kompakt stehen. Das ist uns in der ersten Halbzeit ganz gut gelungen. Aber wir haben es nicht geschafft, zwingend torgefährlich zu werden. Nach der Pause fällt das Tor gegen uns aus dem Nichts. Die Gastgeber haben danach sehr gut verteidigt. Wir haben es weiter nicht geschafft, Durchschlagskraft zu entwickeln. Das Spiel haben wir dann letztlich unglücklich, aber nicht ganz unverdient verloren. Unser Ziel muss es jetzt weiter sein, möglichst weit überm Tabellenstrich zum Tabellenkeller zu bleiben. Wir müssen jetzt am kommenden Freitag mit aller Macht und Gewalt gegen Chemnitz punkten.“

Rico Schmitt, Coach des Halleschen FC: „Der Gegner hat in der ersten Halbzeit kompakt verteidigt. Wir haben in den ersten 45 Minuten nicht den Schlüssel dagegen gefunden. Wir haben unsererseits Álvarez und Heider gut verteidigt. Mir war wichtig, dass wir nach der Halbzeit positiv bleiben. Das haben wir auch gleich mit der Chance durch Ajani geschafft. Nach dem 1:0 haben wir sehr gut verteidigt. Meine Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft. Es war ein Arbeitssieg über zwei Halbzeiten.“

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Marc Wachs, VfL-Linksverteidiger: „Jede Niederlage fühlt sich schlimm an, gerade in unserer Position. Wir hatten uns viel vorgenommen in Halle. Dann mit 0:1 zu verlieren, ist sehr bitter. Eigentlich ist es ein klassisches 0:0-Spiel, aber dann passen wir einmal nicht auf und verlieren. Wir standen schon gut, aber müssen es dann auch besser nach vorne ausspielen. Da müssen wir die Zweikämpfe konsequenter führen und vielleicht einen Tick schneller spielen und dann zu mehr Torchancen kommen.“

Stephen Sama, Innenverteidiger nach seinem ersten VfL-Spiel: „Das Debüt fühlt sich nicht gut an. Wir können nicht zufrieden sein, wenn wir verlieren. Wir fahren mit leeren Händen nach Hause. Wir haben versucht, lange das 0:0 zu halten. So kompakt, wie wir hinten gestanden haben, müssen wir auch nach vorne spielen. Dann werden wir auch irgendwann dahin kommen, wo wir hinwollen. Wir können es jetzt nicht ändern und versuchen, zuhause die nächsten Punkte zu holen.“

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Adam Sušac, Innenverteidiger: „Wir haben nicht gut gespielt. Wir haben ordentlich verteidigt, Halle hatte nicht so viele Chancen. Halle kommt einmal vorne durch und schießt das 1:0. Ansonsten war das defensiv besser als in den Spielen zuvor, aber nach vorne haben wir ein bisschen zu wenig gemacht. Wir waren nicht konsequent genug. Jetzt sind wir unten drin, müssen den Abstiegskampf annehmen und uns da unten rauskämpfen.“

Marcos Álvarez, VfL-Stürmer: „Was soll ich zu diesem Spiel sagen? Es war von beiden Mannschaften nicht das beste Spiel, es ging über viel Kampf und viele Fouls. Am Ende schießt Halle ein Tor mehr als wir – so wie meistens die Gegner, wenn wir auswärts spielen. Das ist ganz bitter für uns. Wir haben tiefer gestanden und die Räume eng gemacht. Das hat ganz gut geklappt. Wenn man sich defensiv ausrichtet, geht nach vorne weniger. Das ist auswärts in Ordnung, aber dann müssen wir über Standards mehr machen und beim Gegentor können wir auch besser verteidigen.“