Mit Optimismus nach Halle VfL-Verteidiger Marc Wachs: Wir wollen endlich auswärts etwas reißen

Von Stefan Alberti

Gute Erinnerungen an Halle: Marc Wachs (rechts). Foto: FotostandGute Erinnerungen an Halle: Marc Wachs (rechts). Foto: Fotostand 

Osnabrück. Eine Reise nach Halle habe sich aus sportlicher Sicht für ihn bisher immer gelohnt, sagt VfL-Linksverteidiger Marc Wachs zwei Tage vor dem Spiel der Osnabrücker beim Halleschen FC.

Den Optimismus von Wachs kann der VfL bei dem Auftritt in Sachsen-Anhalt sicher gut gebrauchen, denn auch der 22-jährige von Dynamo Dresden ausgeliehene Abwehrspieler erwartet „einen heißen Kampf“. Für den in Finanzschwierigkeiten geratenen HFC laufen derzeit einige Hilfskampagnen – unter anderem die Aktion „H(a)lle ins Stadion!“, mit der die Fans möglichst viele Hallenser mobilisieren wollen, am Samstag zum Spiel gegen den VfL in die Arena zu kommen. Vor einem Hexenkessel in Halle sei ihm nicht bange, sagt Wachs, „wenn viele Zuschauer im Stadion sind, kann das nur motivieren“.

Der Linksverteidiger reist jedenfalls an, um auf der Rückreise nach Osnabrück auch etwas mitzunehmen. Wachs: „Jeder Fußballer will jedes Spiel gewinnen. Wir wollen endlich auch mal zeigen, dass wir auswärts etwas reißen können.“ Und schließlich seien ja da noch seine guten Erinnerungen, „ich persönlich habe mit Mainz dort noch nicht verloren“. VfL-Cheftrainer Daniel Thioune freut sich über den Optimismus, von persönlichen oder sonstigen Statistiken hält er jedoch nicht viel: „Wissen Sie, ich habe auch noch nie in Halle verloren. Ich musste dort bislang auch noch kein Spiel bestreiten.“